
Obwohl wir uns im Computer-Zeitalter befinden haben Brettspiel-Blockbuster wie Die Siedler von Catan, Carcassonne, Dominion, oder Keltis einen regelrechten Brettspiel-Hype ausgelöst. Brettspiele sind gefragt wie nie zuvor.
Und wie jedes Jahr purzeln in der Weihnachtszeit die Preise für Spiele, denn Winterzeit ist Spielezeit.
Amazon legt vor und bietet Brettspiele bis zu 40% reduziert an. Ich habe mir mal die Brettspiel-Angebot angeschaut. Interessant finde ich die folgeden Spiele-Schnäppchen:
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Heute gab die Jury die Nominieren für das Spiel des Jahres und für das Kinderspiel des Jahres bekannt. Und hier sind die Nominierten für das Spiel des Jahres 2010:
- Dixit von Jean-Louis Roubira (Libellud / Asmodee)
- Identik von William P. Jacobson und Amanda A. Kohout (Asmodee)
- A La Carte von Karl-Heinz Schmiel (Moskito / Heidelberger)
- Im Wandel der Zeiten – Das Würfelspiel – Bronzezeit von Matt Leacock (Pegasus)
- Fresko von Marco Ruskowski und Marcel Süßelbeck (Queen Games).
Für das Kinderspiel des Jahres 2010 wurden nominiert:
- Diego Drachenzahn von Manfred Ludwig (Haba)
- Kraken-Alarm von Oliver Igelhaut (Kosmos)
- Panic Tower! von Andrew Lawson und Jack Lawson (Goliath)
- Vampire der Nacht von Kirsten Becker und Jens-Peter Schliemann (Drei Magier)
- Turi-Tour von Alessandro Zucchini (Selecta).
Das Spiel “Die Tore der Welt” von Michael Rieneck und Stefan Stadler (Kosmos) haut den „Sonderpreis Spiel des Jahres plus” (was für ein Name) verliehen bekommen.
Mit dem Sonderpreis “Spiel des Jahres plus” möchte die Jury all denjenigen eine Orientierung bieten, die bereits über längere Zeit Erfahrung mit Spielen gesammelt haben und nun eine größere Herausforderung suchen.
(via)
Von Michael Rieneck und Stefan Stadler stammt bereits das Brettspiel “Die Säulen der Erde”. Als “Vorlage” für beide Spiele dienten die gleichnamigen historischen Romane von Ken Follet.
Neben den Nominierten empfiehlt die Jury noch 20 weitere Spiele, die ihr auf Seiten der Jury findet.
Das Spiel des Jahres 2010 wird am 28. Juni 2010 in Berlin gekürt; das Kinderspiel des Jahres 2010 am 02. August 2010 in Hamburg.
Was halten die Vielspieler unter euch vom neuen Sonderpreis?
„Unter Pandemie versteht man eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit, im engeren Sinn einer Infektionskrankheit. Im Gegensatz zur Epidemie ist eine Pandemie somit örtlich nicht beschränkt.“(Quelle: Wikipedia)
Dieser Begriffsdefinition folgend, sehen wir uns im gleichnamigen Brettspiel „Pandemie“ gleich vier solcher parallel ausbreitenden und die Weltbevölkerung bedrohenden Seuchen gegenübergestellt. Werden wir es schaffen, diese in den Griff zu bekommen und rechtzeitig Gegenmittel zu entwickeln oder werden uns die tödlichen Viren übermannen?
Die vor uns ausgebreitete Weltkarte zeigt die wichtigsten Metropolen und Städte der Welt: New York, Mumbai, Shanghai, Essen, Atlanta… Natürlich fragen wir uns nun, was in dieser Aufzählung ausgerechnet Atlanta zu suchen hat. Ganz einfach, in Atlanta befindet sich die „Centers for Disease Control and Prevention“ (in etwa: Zentrale für Seuchenbekämpfung und -prävention) und damit unser Ausgangspunkt.

Reisen ohne Jetlag
Sind wir an der Reihe, haben wir Aktionspunkte, die wir nach Belieben einsetzen können. Nutzen wir diese zur einfachen Fortbewegung, um in eine nahe gelegene Stadt zu gelangen oder geben wir eine Handkarte ab, um per Direktflug zu einem Brennpunkt zu fliegen um dort Viren zu bekämpfen? Aber Vorsicht: Geben wir zu viele Handkarten ab, erschweren wir uns das Erforschen von Gegenmitteln, wofür wir fünf gleichfarbige Karten sammeln müssen. Um dies entwickeln zu können, brauchen wir Forschungslabore, die uns ebenfalls Karten und Aktionen kosten. Konzentrieren wir uns allerdings zu sehr auf die Entwicklung der Gegenmittel, weiten sich die Seuchen ungehindert aus und ehe wir uns versehen, stirbt uns ein Kontinent unter der Hand weg. Stress pur!
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Amazon.de bietet einige sehr gute Brettspiele derzeit besonders günstig an. Im Angebot sind unter anderem das Kinderspiel und Spiel des Jahres 2009, das Spiel des Jahres 2008 sowie “Anno 1701″ von Klaus Teuber und “Ubongo” (Spiel der Spiele 2005):
Sämtliche Spiele konnte ich nirgends günstiger finden.
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Dominion - Was für eine Welt! Spiel des Jahres 2009
Lassen wir uns doch zuerst vom Beschreibungstext von Dominion etwas in Stimmung versetzen:
„Du bist ein Monarch, Regent eines netten kleinen Königreiches mit Flüssen und immergrünen Ländereien. Doch Du willst mehr! Du willst ein Imperium, dein Dominion!“
Diesen Auftrag nehmen wir natürlich hoch motiviert an, unsere Ausgangslage wirkt zu Beginn jedoch trostlos: Ganze sieben Kupfermünzen und drei kleine Anwesen stehen uns für den Start in unser neues Imperium gerade mal zur Verfügung. Wir mischen also flink unsere zehn Startkarten und ziehen stets fünf davon auf unsere Hand, die übrigen Karten bilden unseren Versorgungsstapel. Mit dem ersten Geld kaufen wir uns Gebäude oder Ortschaften, stellen Leute an unserem Hofstaat ein oder kaufen uns ein glitzerndes Silber, welches im Vergleich zu Kupfer einen Wert von 2 besitzt. Neben den Geld- und Siegpunktkarten stehen uns zehn von insgesamt 25 Aktionskarten beim Kaufen zur Auswahl. Diese zehn Karten setzen wir uns bewusst oder auch einfach zufällig zusammen, die Anleitung liefert uns auch schon ein paar Kombinationsideen mit, das Internet quillt geradezu über vor „Set“-Vorschlägen. Die so gekauften, neuen Karten legen wir, zusammen mit den restlichen, ungenützten Handkarten auf den Ablagestapel und ziehen erneut fünf Karten auf unsere Hand, mit der wir die nächste Runde bestreiten.
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