Artikel mit ‘Rezension’ getagged

Spielekritik: Dominion – Seaside

Von am 21. Februar 2010 um 11:53 Uhr Kommentare (2)
Rubriken: Spiele, Spielekritiken

In der ersten Erweiterung* zu “Dominion”, dem “Spiel des Jahres 2009″ begeben wir uns auf Hohe See! “Dominion – Seaside” liefert uns 300 neue Karten, mit denen wir unsere Taktik und Strategien noch variabler gestalten können. Machen mehr Karten auch mehr Spaß? Ob die Erweiterung das Spiel sinnvoll ergänzt oder nur unnötig komplexer macht, haben wir ausführlich und selbstlos im Selbstversuch getestet. (weiterlesen …)

Spielkritik: Alcazar

Von am 7. Februar 2010 um 17:03 Uhr Kommentar (1)
Rubriken: Spiele, Spielekritiken

“Auf die Höhe kommt es an”, behauptet der Untertitel des neuen Spiels “Alcazar” von Wolfgang Kramer, welches uns als Messe-Neuheit 2009 in Essen präsentiert wurde. Nach dem Öffnen der größten Spielschachtel, die unsere Sammlung je gesehen hat (Das Bild ist nicht etwa eine schlechte perspektivische Darstellung, der Karton ist wirklich so tief!) freut sich unsere haptisch veranlagte Spielernatur erstmal über soviel Material. Eine Unmenge an kleinen, detaillierten Plastik-Türmen und -Brücken fallen uns zusammen mit einigen Spielkarten entgegen. Ein Bauspiel also. Zugegeben, der Name “Alcazar”, eine spanische Bezeichnung für einen mittelalterlichen Königspalast, gepaart mit dem Cover-Design läßt wenig andere Spielraum für Alternativen. Etwas verwundert sind wir aber dennoch, schließlich ging es in “Big Boss”, der Vorlage zu diesem Spiel aus dem Jahre 1994 noch um Konzerne, viel Geld und Macht. Auf dieser Basis nun ein Spiel um königliche Burgen und Adelsmänner? Wir sind gespannt…

Ein Blick auf die linke Ecke der “Alcazar” Packung macht uns erstmal neugierig und kündigt eine Spielvariante mit dem Namen “Das neue Big Boss” an. Diese Variante wird uns in der Wechsel-Spielanleitung als “Einsteigerversion” vorgestellt, “Alcazar” dagegen als Variante für fortgeschrittene Strategen. Da ich Big Boss leider nie gespielt habe, hadere ich noch ein wenig mit meinem “Vielspieler-Ego”, beginne dann aber doch erstmal mit dem Studium der Einsteigerversion.

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Spielekritik: “Pandemie”

Von am 14. Dezember 2009 um 14:38 Uhr Kommentare (0)
Rubriken: Spiele, Spielekritiken

„Unter Pandemie versteht man eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit, im engeren Sinn einer Infektionskrankheit. Im Gegensatz zur Epidemie ist eine Pandemie somit örtlich nicht beschränkt.“(Quelle: Wikipedia)

Dieser Begriffsdefinition folgend, sehen wir uns im gleichnamigen Brettspiel „Pandemie“ gleich vier solcher parallel ausbreitenden und die Weltbevölkerung bedrohenden Seuchen gegenübergestellt. Werden wir es schaffen, diese in den Griff zu bekommen und rechtzeitig Gegenmittel zu entwickeln oder werden uns die tödlichen Viren übermannen?

Die vor uns ausgebreitete Weltkarte zeigt die wichtigsten Metropolen und Städte der Welt: New York, Mumbai, Shanghai, Essen, Atlanta… Natürlich fragen wir uns nun, was in dieser Aufzählung ausgerechnet Atlanta zu suchen hat. Ganz einfach, in Atlanta befindet sich die „Centers for Disease Control and Prevention“ (in etwa: Zentrale für Seuchenbekämpfung und -prävention) und damit unser Ausgangspunkt.

Pandemie Cover

Reisen ohne Jetlag
Sind wir an der Reihe, haben wir Aktionspunkte, die wir nach Belieben einsetzen können. Nutzen wir diese zur einfachen Fortbewegung, um in eine nahe gelegene Stadt zu gelangen oder geben wir eine Handkarte ab, um per Direktflug zu einem Brennpunkt zu fliegen um dort Viren zu bekämpfen? Aber Vorsicht: Geben wir zu viele Handkarten ab, erschweren wir uns das Erforschen von Gegenmitteln, wofür wir fünf gleichfarbige Karten sammeln müssen. Um dies entwickeln zu können, brauchen wir Forschungslabore, die uns ebenfalls Karten und Aktionen kosten. Konzentrieren wir uns allerdings zu sehr auf die Entwicklung der Gegenmittel, weiten sich die Seuchen ungehindert aus und ehe wir uns versehen, stirbt uns ein Kontinent unter der Hand weg. Stress pur!

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Spielekritik: “Catan – die erste Insel” für das Apple iPhone und den iPod Touch

Von am 23. November 2009 um 11:49 Uhr Kommentare (4)
Rubriken: Die Siedler von Catan, Spiele, Spielekritiken

IMG_0681Das erfolgreichste Brettspiel der Welt und das beliebteste Smartphone der Welt finden endlich zueinander. Nicht ganz pünktlich zum ersten Geburtstag des Apple’schen Appstores erscheinen die Siedler von Catan für das iPhone respektive den iPod Touch als Download.

Entwickelt wurde Catan für das iPhone von Exozet Games in Zusammenarbeit mit Klaus Teuber und erscheint im Vertrieb von United Soft Media. Exozet Games hatte zuletzt ebenfalls ein mobiles Catan umgesetzt, nämlich die Portierung für das Nintendo DS. Erfreulicherweise kostet die iPhone Version nur ein Zehntel davon, nämlich EUR 3,99 (Link zum Appstore). Im Vergleich zu sonstigen Spielen auf den iPhone dennoch eher im höheren Preissegment angesiedelt. Leider gab es bis zum Zeitpunkt des Testes auch keine „Lite“, bzw. Demoversion.

„Catan – Die erste Insel“, wie die Applikation vermutlich aus namensrechtlichen Gründen heißt, bringt uns nach dem Start in ein Menü, bei dem wir uns neben dem Erstellen eines neuen Spieles auch ein Tutorial zu Gemüte führen können (Gibt es denn noch Menschen, die die Siedler-Regeln nicht kennen?). Im Optionsmenü können wir die Lautstärke der Musik und Soundeffekte einstellen, überflüssige Gegnerkommentare deaktivieren (Danke!) und sehr wichtig: die Geschwindigkeit der Würfelanimationen auf „schnell“ setzen. Warum man die Animationen nicht einfach mit einem kurzen Fingerzeig stoppen kann, ist mir schleierhaft, aber vielleicht wird das in einem der nächsten Updates ja gefixt. Nicht nur für ungeduldige Menschen sind die Würfelanimationen in der Grundeinstellungen eine Zumutung. Im Menüpunkt „Hilfe“ können wir schließlich noch einen Blick in den Almanach werfen.

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Spielekritik “Dominion – Was für eine Welt!”

Von am 13. Oktober 2009 um 13:00 Uhr Kommentare (10)
Rubriken: Spiele, Spielekritiken
Dominion Basisset

Dominion - Was für eine Welt! Spiel des Jahres 2009

Lassen wir uns doch zuerst vom Beschreibungstext von Dominion etwas in Stimmung versetzen:
„Du bist ein Monarch, Regent eines netten kleinen Königreiches mit Flüssen und immergrünen Ländereien. Doch Du willst mehr! Du willst ein Imperium, dein Dominion!“

Diesen Auftrag nehmen wir natürlich hoch motiviert an, unsere Ausgangslage wirkt zu Beginn jedoch trostlos: Ganze sieben Kupfermünzen und drei kleine Anwesen stehen uns für den Start in unser neues Imperium gerade mal zur Verfügung. Wir mischen also flink unsere zehn Startkarten und ziehen stets fünf davon auf unsere Hand, die übrigen Karten bilden unseren Versorgungsstapel. Mit dem ersten Geld kaufen wir uns Gebäude oder Ortschaften, stellen Leute an unserem Hofstaat ein oder kaufen uns ein glitzerndes Silber, welches im Vergleich zu Kupfer einen Wert von 2 besitzt. Neben den Geld- und Siegpunktkarten stehen uns zehn von insgesamt 25 Aktionskarten beim Kaufen zur Auswahl. Diese zehn Karten setzen wir uns bewusst oder auch einfach zufällig zusammen, die Anleitung liefert uns auch schon ein paar Kombinationsideen mit, das Internet quillt geradezu über vor „Set“-Vorschlägen. Die so gekauften, neuen Karten legen wir, zusammen mit den restlichen, ungenützten Handkarten auf den Ablagestapel und ziehen erneut fünf Karten auf unsere Hand, mit der wir die nächste Runde bestreiten.

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