1. Regeln
Vulkanfelder werden beim Spielaufbau mit unter die Landfelder gemischt. Dabei muß darauf geachtet werden, daß noch genügend Zahlenchips vorhanden sind, evtl. müssen dafür andere Landfelder herausgenommen werden.
Ein Vulkan erhält genau wie die übrigen Landfelder ein Zahlenchip. Er gibt an, wie aktiv der Vulkan ist (bzw. bei welcher Zahl er ausbricht).
Wird im Spiel die Zahl, die auf dem Vulkan liegt, gewürfelt, so bricht der Vulkan aus. Die gewaltigen Lavamassen fließen dabei hauptsächlich in eine Richtung. Es wird jetzt erneut mit einem Würfel gewürfelt, um diese Richtung zu bestimmen. Dafür sind an den Eckpunkten kleine Zahlen zu sehen. Steht nun eine Siedlung an der Ecke, dessen Zahl gewürfelt wurde, so wird sie unter der Lava begraben (die Siedlung wird vom Spielfeld genommen). Stände an dieser Ecke eine Stadt, so müßte man sie gegen eine Siedlung eintauschen, da nicht die gesamte Stadt zerstört wird.
Vulkanfelder geben keine Rohstoffe ab.
2. Tipps
Es ist also ratsam, sich nicht am Fuße eines Vulkans anzusiedeln. Man erhält von einem Vulkanfeld keine Rohstoffe und verzichtet dabei noch auf die Sicherheit der Bebauung. Ein Vulkan ist daher noch unattraktiver als die Wüste.
Dennoch sollte man sich nicht zu sehr abschrecken lassen. Selbst der aktivste Vulkan (mit einer 6 oder 8) vernichtet eine anliegende Siedlung im Durchschnitt nur jeden 43. Zug, da schließlich jedesmal noch die Ecke ausgewürfelt wird und sich die Wahrscheinlichkeit somit auf ein Sechstel veringert. Ein Vulkan mit einer 2 oder 12 bricht sogar nur jedes 216. Mal aus. Sollten sich auf dem Spielplan zwei attraktive Felder neben dem Vulkan befinden, so ist es das Risiko in jedem Fall wert.
3. Das Vulkanfeld
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