1. Allgemeines
Als ich das erstemal das Siedler-Kartenspiel war von dem neuen taktischen Möglichkeiten angetan. Jedoch vermißte ich die strategischen Varianten des Brettspiels (gemeint ist die existentielle Frage: Wo baue ich meine nächste Siedlung???). Dies ist ein Versuch, beide Spiele miteinander zu kombinieren.
| Spieler: |
4 |
| Dauer: |
120 min. |
| Material: |
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2. Material
Es wird das Material des Basisspiels und die Aktions- und Ausbaukarten des Kartenspiels verwendet. Aus den Entwicklungskarten des Basisspiels werden die Siegpunktkarten entfernt.
3. Vorbereitung
Das Spielfeld wird wie gewohnt aufgebaut. Außerdem sollte jeder Spieler ein Blatt Papier zur Hand haben, um festzuhalten, welche Siedlungen und Städte womit ausgebaut hat. Die Aktions- und Ausbaukarten werden gemischt und auf fünf ungefähr gleichgroße, verdeckte Stapel verteilt.
4. Regeln
Die Spieler gründen ihre ersten beiden Siedlungen wie aus dem Basisspiel bekannt. Jeder Siedlung gibt der Spieler einen Namen. Diesen Namen benötigt der Spieler zur korrekten Buchhaltung über die Ausbauten.
Bevor der Spieler seine zweite Siedlung baut, nimmt er einen Kartenspiel und sucht sich drei Karten aus, die er auf die Hand nimmt. Die restlichen Karten des Stapels legt er zurück
Dann beginnt das Spiel wie gewohnt. Es wird nur zusätzlich mit dem Aktionswürfel des Kartenspiel gewürfelt.
Es gelten die Regeln von Basisspiel und Kartenspiel gleichzeitig! Dabei sind folgende Abweichungen von den Standardspielregeln zu beachten:
Der Spieler, der an der Reihe ist, kann nun folgende Aktionen ausführen!
Aktionskarten ausspielen:
Aktionskarten (gelbe Textfelder) dürfen nur dann ausgespielt werden, wenn ALLE Spieler über mindestens je 3 Siegpunkte verfügen. Ist ein Spieler an der Reihe, kann er eine oder mehrere Aktionskarten ausspielen, deren Anweisungen sofort befolgt werdne müssen. Ist auf einer Aktionskarte nicht angegeben, wann sie gespielt werden darf, kann der Spieler sie jederzeit einsetzen. Ausgespielte Aktionskarten legt der Spieler anschließend offen auf einen Ablegestapel. Diese Karten dürfen in diesem Spiel nicht mehr eingesetzt werden.
Bauen:
Neben den Möglichkeiten des Basisspiel kann der Spieler auch die Bauvorhaben der Ausbaukarten durchführen, sofern er über die entsprechenden Rohstoffe verfügt.
Ausbau von Städten und Siedlungen:
Der Spieler, der an der Reihe ist, kann seine Siedlungen und Städte ausbauen - mit Hilfe der Ausbaukarten (grüne und rote Textfelder).
Aubaukarten werden auf dem Blatt Papier unter dem Namen der Siedlung/Stadt plaziert (Zur Hilfe können kleine Schildchen mit dem jeweiligen Namen auf dem Spielfeld angebracht werden). Ausbaukarten mit grünen Textfeldern können in Siedlungen und Städten auslegt werden, Karten mit roten Textfeldern nur bei Städten !!!
Eine Siedlung kann insgesamt zwei ausbauten aufnehmen, eine Stadt vier. Kartenhand auffüllen:
Am Ende seines Zuges - und nur dann - darf ein Spieler seine Kartenhand auf 3 Karten auffüllen. Wer die entsprechenden Ausbeuten (z.B. Kloster) ausliegen hat, darf auch auf mehr als 3 Karten auffüllen. Dabei gelten die Regel des Kartenspiels.
Die Häfen:
Die Häfen werden erst durch entsprechende Ausbauten aktiviert. Das heißt, besitzt ein Spieler eine Siedlung an einem Lehmhafen, so kann er erst dann 2:1 tauschen, wenn er in der Siedlung/Stadt die entsprechende Ausbaukarte ausgelegt hat. Solange kann er aber wenigstens 3:1 tauschen.
Die 3:1-Häfen müssen gar nicht aktiviert werden. Die Sondersiegpunkte werden wie beim Kartenspiel verteilt. Spielende
Das Spiel endet, sobald ein Spieler 13 Siegpunkte erreicht hat. |