1. Allgemeines
| Spieler: |
3-4 |
| Dauer: |
- |
| Material: |
Basisspiel
3 Holzscheiben (jeweils in Spielerfarben): 50mm Durchmesser, 10mm dick, mit 3 9 Holzstifte passender Farbe: 10mm Durchmesser, 9,9mm dick, 6 Stk. einseitig beschriftet mit den Zahlen 1 - 6, 3 Stk. ohne Zahlen
1 weißer und 1 roter Würfel |

2. Aufbau
Es gelten der Aufbau und die Regeln des Basisspiels. Als neues Element kommt der Bau von Fabriken hinzu, die den Ertrag von Rohstoffen erhöhen können.
Die Holzscheiben stellen Fabriken und die Holzstifte Investitionen dar. Bei letzteren unterscheidet man noch in erfolgreiche Inverstitionen (Stift mit Zahl) und Fehlinvestitionen (Stift ohne Zahl). Als erstes muß eine Fabriken gebaut und anschließend in sie investiert werden.
3. Regeln
Fabriken
Kosten: 2 Lehm + 3 Erz
Fabriken können (wie Siedlungen) auf jede freie Kreuzung plaziert werden (Abstandsregel!), an die eine eigene Straße grenzt und werden so ausgerichtet, daß jeweils nur 1 Loch auf ein Rohstoff-Feld zeigt. Pro Runde darf nur 1 Fabrik gebaut werden. Ohne erfolgreiche Investitionen (Holzstift mit Zahl) ist eine Fabrik jedoch marode und somit nutzlos. Eine Fabrik stellt keinen Siegpunkt dar.
Investitionen
Kosten: 1 Lehm + 1 Erz
Um in eine Fabrik zu investieren, nimmt man einen Würfel und nachdem man sich entschieden hat, in welche Fabrik man investieren möchte, wird gewürfelt. Entsprechend der gewürfelten Zahl wird ein Stift an beliebiger Stelle in die Fabrik gesteckt, so das die Zahl sichtbar ist.
Wird eine Zahl gewürfelt, die schon in einer Fabrik steckt, hat man eine Fehlinvestition getätigt und muß einen Stift ohne Zahl in eines der Löcher stecken. Sind nicht mehr genug Stifte ohne Zahl vorhanden, wird einer mit Zahl umgedreht und so eingesteckt, daß die Zahl nicht sichbar ist.
Produktion
Eine Fabrik wirft, wie Siedlungen und Städte, Rohstoffe ab. Jedesmal wenn zu Beginn eine Zuges die Rohstofferträge erwürfelt werden (wie gewohnt: Summe beider Würfel), bestimmt der rote Würfel welche Fabriken Erträge bringen. Die Eigentümer bekommen für jede sichtbare (gewürfelte) Zahl, die in ihrer Fabrik steckt, den entsprechenden Rohstoff bzw. wahlweise Handelsware, wenn mit der "Städte & Ritter"- Erweiterung gespielt wird.
Ein Räuber kann keine ganze Fabrik blockieren, sondern nur den Stift, der auf dem besetzten Feld steht.
Fazit:
Vorteil einer Fabrik:
- größere Chance auf Rohstofferträge
Nachteile einer Fabrik:
- je mehr man investiert hat, um so mehr steigt das Risiko einer Fehlinvestition
- kein Siegpunkt für die Fabrik
4. Variante von Godwin Solcher
1. Produktion der Fabriken
Statt mit 1 weißen und 1 roten Würfel wird mit zwei gleichfarbigen Würfeln und einem Farbwürfel (6 Farben) gespielt. Jedesmal wenn zu Beginn eine Zuges die Rohstofferträge erwürfelt werden, wird mit den beiden Ertragswürfel auch der Farbwürfel gewürfelt. Der Farbwürfel gibt an, welche Fabriken in diesem Zug produzieren können. Der Eigentümer dieser Fabriken bekommt für jede Zahl, die mit den beiden Würfelaugen übereinstimmt, entsprechende Rohstoffe bzw. wahlweise Handelswaren, wenn mit der "Städte & Ritter"-Erweiterung gespielt wird.
Beispiel:
es wird eine 1, eine 5 und rot gewürfelt
- Spieler A (gelb) hat 1 Fabrik mit dem Stift 5 (Holz): kein Ertrag, da falsche Farbe
- Spieler B (rot) hat 2 Fabriken mit den Stiften 4 (Schaf) und 6 (Erz): kein Ertrag, da nicht die Summe zählt
es wird eine 1, eine 5 und grün gewürfelt
- Spieler C (grün) hat 1 Fabrik mit den Stiften 1 (Lehm) und 5 (Lehm): 2 Lehm als Ertrag, es werden zwei 2er und blau gewürfelt
- Spieler D (blau) hat 1 Fabriken mit den Stiften 2 (Schaf), 3 (Erz) und 6 (Erz): 2 Schaf als Ertrag
2. Räuber manipuliert Fabriken
Ein Räuber kann statt ein Feld zu blockieren und zu stehlen, auch eine beliebige Fabrik (fremde oder eigene) um die eigene Achse um eine Position in beliebiger Richtung verdrehen, so daß die Stifte einer Fabrik auf neuen Feldern stehen. Hierdurch verfällt allerdings das Recht zu stehlen. |