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Das geteilte Land

(© Antje Holzhauer - mail - homepage)

1.Allgemeines

Spieler:
3 - 4 (Für 3 Spieler evtl. den Spielplan ohne die jeweils 5 obersten Hexfelder verwenden.)

Eine große Katastrophe oder einfach nur der Zorn der Götter? Die Siedler sind sich darüber nicht einig, doch eines wissen sie: Wenn sie sich nicht wieder aussöhnen und aufhören sich gegenseitig die Schuld an dem Unglück, daß ihr fruchtbares Land geteilt hat, zu geben, werden sie zu Grunde gehen. Deshalb haben sie auf der "Namenlosen Insel" einen Friedensbaum gepflanzt und sie beschließen sich Stützpunkte auf dieser Insel zu errichten, um regelmäßig zu dem Baum zu pilgern. Dort erlangen sie kostbare Geschenke füreinander und können so die alte Fehde beenden.

2. Material

Das geteilte Land

Hier (rechte Maustaster > Ziel speichern unter...) könnt ihr euch das Szenario für den SvC-Spielplaneditor V3.01 von Rolf Klinger & Dirk Fischer runterladen.

1x HEX-Feld "Friedensbaum" und die anderen Grafiken zum Ausdrucken in dieser ZIP-Datei (341kb)

Natürlich könnt ihr die Feldanordnung und die Zahlenverteilung jederzeit variieren. Ihr solltet nur darauf achten, daß auf dem Goldfluß nur die 2 oder 12 liegt und das rote Zahlen nie nebeneinander liegen. Auch der Friedensbaum muß immer im Zentrum plaziert werden. Leider ist das Feld im Editor 3.0 noch nicht eingearbeitet, so daß ich die Fragezeichenkarte als Platzhalter verwendet habe.

Spielsteine: Straßen, Siedlungen und Städte aus dem Basisspiel. Außerdem je eine Spielfigur (z.B. aus "Mensch ärgere Dich nicht") für jeden Siedler.

3. Vorbereitung und Gründungsphase

  • Das Szenario wird wie abgebildet aufgebaut. Dazu müssen die zusätzlichen, nicht im Originalspiel vorhandenen Karten heruntergeladen und ausgedruckt werden. Für einen besseren Halt evtl. auf Karton kleben.
  • Geschenkkarten ebenfalls herunterladen und ausdrucken.
  • Die Räuberfigur wird auf das Wüstenfeld beim Friedensbaum gestellt und kommt wie beim Basisspiel zum Einsatz. Nur auf den Friedensbaum kann sie nicht gestellt werden.
  • Für den Goldertrag wird ein verdeckter Stapel wie unten beschrieben, vorbereitet. An jeden Spieler werden 5 Geschenkkarten verteilt. Hat ein Siedler Geschenkkarten seiner eigenen Farbe, muß er diese noch mal gegen andere umtauschen.
  • In der Gründungsphase darf nur auf den beiden großen Insel gebaut werden. Jeder Spieler gründet nach den gewohnten Regeln zwei Siedlungen. Es dürfen noch keine Brücken gebaut werden

4. Regeländerungen

Grundsätzlich wird nach den Regeln des Basisspieles gespielt. Ausnahmen werden in den folgenden Punkten beschrieben:

  • Um über das Wasser zu kommen, können Brücken gebaut werden, die direkt an Straßen, Siedlungen oder Städte anschließen. Außer in der Gründungsphase, dürfen die Brücken jederzeit gebaut werden.
  • Als Zeichen, daß auf der "Namenlosen Insel" ein Stützpunkt gegründet wurde, wird an der "Gründungs"-Ecke eine Spielfigur aufgestellt. Es gibt Rohstoffertrag bei einer 2 oder 12.
  • Um Geschenke zu erlangen, muß man von seinem Stützpunkt aus Expeditionen zum Friedensbaum unternehmen. Eine Expedition dauert immer eine ganze Runde.
  • Der "Gold"-Ertrag am Goldfluß wird von einem verdeckten Haufen gezogen.

Goldfluß:
Am Goldfluß wird wie an jedem anderen Feld auch gesiedelt und gebaut. Doch kann der Goldertrag nicht frei gegen einen Rohstoff eingetauscht werden. Statt dessen zieht jeder Siedler, der dort eine Siedlung hat (2 bei einer Stadt), in der Würfelreihenfolge einen Rohstoff von dem dafür vorgesehenen Haufen.
Dafür werden zu Beginn des Spiels jeweils 3 Stroh-, Erz-, Holz-, Lehm-, Wolle- und Entwicklungskarten gemischt und als verdeckter Stapel neben das Spielfeld gelegt. Ist der Haufen aufgebraucht, wird er wieder wie zu Beginn des Spiels aufgefüllt.

Expeditionen/Geschenke:
Da ein Siedler nur gewinnen kann, wenn er Geschenke an die anderen Siedler übergibt, muß er im Laufe des Spiels einen Stützpunkt auf der "Namenlosen Insel" gründen, der den Ausgangspunkt für die Expeditionen darstellt. Dieser Stützpunkt wird wie die Siedlungen an einer Ecke des Hexfeldes gegründet. Er kann nur auf dem Friedensbaum-Feld gebaut werden und kostet 1 Lehm, 1 Holz, 1 Wolle, 1 Stroh und 1 Erz. Beim Bau der Stützpunkte gelten die Abstandsregeln nicht.
Wird eine 2 oder eine 12 gewürfelt bekommt jeder Siedler, der auf dem Friedensbaum-Feld einen Stützpunkt hat, 1 Rohstoff von den Feldern, an die dieser Stützpunkt grenzt. Während der Expedition werden keine Rohstofferträge erzielt.
Nur am Friedensbaum ist es möglich die auf den Geschenkkarten vorgegebenen Rohstoffe gegen das jeweilige Geschenk einzutauschen. Um zum Friedensbaum zu kommen, werden Expeditionen unternommen. Für jede neue Expedition kostet die Ausrüstung 1 Holz und 1 Wolle. Ist ein Siedler an der Reihe, zahlt er die Ausrüstung und ist somit am Friedensbaum angekommen. Er setzt seine Spielfigur auf die schwarze Linie die zum Friedensbaum führt. Dort kann er nun sofort oder während der Runde, immer wenn ein Siedler seinen Zug für beendet erklärt, die jeweiligen Rohstoffe bei der Bank gegen ein Geschenk eintauschen oder ein schon eingetauschtes Geschenk an den Empfänger übergeben.
Pro Tauschgeschäft darf immer nur maximal ein Geschenk gekauft bzw. übergeben werden (eine Aktion). D.h. hat der Siedler ein Geschenk erstanden, deckt er die Karte auf und erst nachdem der nächste Siedler seinen Zug beendet hat, hat er die Möglichkeit das Geschenk dem Empfänger zu übergeben oder ein weiteres Geschenk einzutauschen.
Als Ausnahme gilt, daß eine Übergabe immer sofort möglich ist, wenn sich der Empfänger auch gerade auf einer Expedition befindet, also ebenfalls beim Friedensbaum ist. In diesem Fall wird die Regel, daß immer nur maximal eine Aktion möglich ist, außer Kraft gesetzt und es können sämtliche Geschenke auf ein Mal, an alle die Siedler übergeben werden, die sich ebenfalls auf einer Expedition befinden. Für den "Kauf" von Geschenken gilt diese Ausnahme nicht.
Bevor der Siedler dann das nächste Mal am Zug ist, muß die Expedition beendet werden, d.h. dann wird die Spielfigur wieder auf ihre Ausgangsposition (Stützpunkt) zurückgestellt.

Straßen/ Brücken:
Im Gegensatz zum Basisspiel dürfen hier die Straßen auch an gegnerischen Siedlungen, aber nicht an Städten vorbei führen. Dies gilt auch für die Brücken, die aus 1 Lehm, 1 Holz und 1 Erz für das Fundament im Wasser gebaut und direkt an die Straßen angeschlossen werden dürfen. Führt eine Straße an einer gegnerischen Siedlung vorbei, die dieser zu einer Stadt ausbaut, müssen die Straßenstücke vom Spielfeld entfernt werden. Sie sind also verloren. Abschließend noch ein Dankeschön an Uwe-Philipp Käppeler, der sich meine Ideen geduldig angehört hat und mir mit Rat und Tat zur Seite stand.

5. Spielende

10 Siegpunkte hat und alle Geschenke übergeben hat.
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