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nona Bürgermeister


Anmeldedatum: 05.01.2002 Beiträge: 858 Wohnort: Rittersbrunn / Bad Godesberg
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Verfasst am: Di 18 Mai, 2010 Titel: Sakrale Universität |
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Und jetzt auch noch ein Universitäts-Deck!
Geht das Geklage sicherlich sofort los.
Aber an dem Gebäude kommt man auf Dauer nicht vorbei.
Ich habe mich auch hier bemüht, es "schlank" zu halten.
HANDKARTEN
Mission
Kloster
Kloster
GRÜN
Kanone
Kanone
Große Mauer
ROT
Feuerwache
Brauerei
Schreibstube
Universität
Universität
Baukran
Kirche
Kirche
Bischofssitz
GELB
Karawane
Karawane
Großer Bürgermeister
Großer Bürgermeister
Händler
Händler
Raubzug
Raubzug
Spion
Spion
Spion
Feuerteufel
Buchdruck
Buchdruck
Erfinder
Erfinder
Dreifelderwirtschaft
Dreifelderwirtschaft
BLAU
Fortschritt
Fortschritt
Fortschritt
Bettelmönche
AUFBAU
Korn und Holz beide an einer Seite aussen. Hier kommt zunächst keine Stadt hin, damit die wichtigsten RS für den Universitätsbau nicht bei Seuchen verlorengehen. Die übrigen Landschaften beliebig auslegen.
Wie spielt man das Deck?
Zunächst etwas ganz Grundsätzliches: Es wird nicht expandiert! Eine (frühe) Stadt hat allerhöchste Priorität, da ohne diese man keine Universität errichten kann. Und an der (halbwegs frühen) Universität hängt alles.
Das Deck baut deswegen auch auf den Klöstern auf. Nur über das Kloster nämlich kann man überhaupt halbwegs schnell zur Universität gelangen.
Die Starthand verlangt auch nicht allzuviel Glück, es braucht lediglich zu fallen die Holz-, Lehm- oder Erzzahl resp. eine Sonne um alles sofort errichten zu können. Damit hat man dann potentiell erstmal viele Vorteile: Die Ereignisse schlagen voll zu Buche (2 RS nach Wahl ist sehr stark) und man kann einen kleinen Stapel annähernd komplett runterziehen.
Mit dem ersten Fortschritt geht sehr oft die Stadt.
Und mit dem nächsten Fortschritt dann die Universität.
Hier liegt bereits viel vom Hund begraben. Klappt das, so kommen oftmals "grandiose" Siege der Universität heraus. Denn die AKs sind sehr mächtig.
Man baut dann (vor allem mit der Hilfe der AKs) einfach den Restlichen Kram. Mit dem Bischofssitz und den 2 Kirchen hat man 3 SP-Gebäude für nur je 3 RS im Deck. Die Kirchen schützen auch noch die Kanone(n). Und wenn dann im späteren Spiel die Fortschritte noch 1-2x vier RS liefern, wird die Sache zur reinen Überflussverwertung.
3 Städte, 6 SP-Gebäude und mit Hilfe mind. einer Kanone die RM ergeben die zum Sieg benötigten 13 Punkte. Falls es in den 3 Städten eng wird, muss man halt etwas abreissen noch am Ende.
Alternative Starthand:
Mission-Kloster-Weinkellerei
Und statt der Bettelmönche kommt dann die Gute Nachbarschft bei den Ereignissen dabei. Vorteil liegt in +2 Positivereignissen. Auch ist es ggf. sehr wichtig, dass die (sehr häufig gespielte) Weinkellerei des Gegners nicht exklusiv kassieren kann. Das zweite Kloster fliegt ggf. ganz raus dann, ansonsten muss noch eine Karte gestrichen werden.
Kanone(n)?
Da man kaum irgendwo so billig die RM bekommt als mit der Universität, wäre es IMO inopportun, auf sie zu verzichten. Die 2. Kanone ist ggf. einfach nur für den feindlichen Spion. Es geht im Prinzip aber auch nur mit einer Kanone.
Große Mauer
Am Tisch empfehlenswerter als in der COW. Macht bei 5 Handkarten aber schon Sinn.
Sterne??
Kann man auch noch einbauen. Aber ich halte das für eine zweifelhafte Angelegenheit. Denn entweder die Universität macht sowieso das Rennen und braucht das Recyceln garnicht - oder es läuft so schlecht alles, dass die Sterne es auch nicht mehr rausreissen können. Ausserdem dürfte das Sternesammeln (mit der Wanderbühne) bei nur 2 Strassen nicht immer so ganz toll funktionieren.
Bei 5 Handkarten und einer Mauer kann man ggf. auch mal einen Bischof (anstelle eines Feuerteufels vielleicht) in das Deck nehmen. Dürfte bei einigen Gegnern für ungläubige Momente sorgen.
Wichtig ist vor allem, dass man nicht gleich in Panik gerät, nur weil man mal 3-5 SP hinten liegt. Wenn der Gegner dafür bereits alles Nennenswerte an Standard-Angriff-AKs verbraucht hat, kann man sich dann spätestens ans Aufholen begeben.
Ach ja, das sei nicht unerwähnt: die Universität ist bei einigen arg verpönt.
Und der Red(Piranha), der wird da immer zum Tier, wenn er die Uni nur wittert...
Ich selbst empfehle allerdings auch "keine Gnade" bei Universitäten in Feindesfürstentümern. Das empfehle ich zwar auch ansonsten nicht, aber hier nun mal ganz besonders.
Auch hier wieder gerne gesehen: Kommentare, Kritik, Anregungen. _________________ Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf,
genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik,
gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.
Zuletzt bearbeitet von nona am Di 18 Mai, 2010, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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RedPiranha Moderator


Anmeldedatum: 09.10.2001 Beiträge: 9174 Wohnort: Marktheidenfeld, Unterfranken, Bayern, Deutschland, Europa
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Verfasst am: Di 18 Mai, 2010 Titel: Re: Sakrale Universität |
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| nona hat Folgendes geschrieben: | Nicht noch ein Universitäts-Deck!
...
Und der Red(Piranha), der wird da immer zum Tier, wenn er die Uni nur wittert...
.... |
Stimmt.
Wobei mich dabei am meisten die Inquisition nervt, aber auf die hast du ja verzichtet. _________________
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cba Kundschafter

Anmeldedatum: 18.10.2007 Beiträge: 20
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Verfasst am: Fr 21 Mai, 2010 Titel: |
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Hi Nona,
danke, dass auch auch mal so ein Stadart-Uni-Deck postest, welches eigentlich jeder kennen sollte. Aber diskutieren kann man auch über einen alten Hut.
Stichwort: ehrlose Uni. Ja die Uni halte ich für verf.... stark. Auch wenn ein von mir sehr geschätzter Spier der Meinung ist Flotte und Lager Pur sind die stärksten Deckrichtungen geht mein persönliches Empfinden zumindest dahin, dass die Uni mindestens genauso stark ist.
Vorallem dank der miesen Inquisition. Entscheidend ist wirklich nur, dass der Start klappt. Wenn die Stadt steht bevor das Rausballern der Aktionskarten beginnt ist es nur noch ganz schwer die Uni zu stoppen.
Auch die Kanone ist zu dem Preis der totale Wahnsinn.
An deinem Deck gibts nichts zu meckern. Alle Änderungen wären reine Geschackssache. FT raus Inqui rein. Mauer raus 2. Inqui rein usw. Feuerwache raus bei zwei Unis usw.
mfg
cba |
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nona Bürgermeister


Anmeldedatum: 05.01.2002 Beiträge: 858 Wohnort: Rittersbrunn / Bad Godesberg
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Verfasst am: So 14 Aug, 2011 Titel: |
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Doch noch eine Variante mit VS:
2 Spione und der Feuerteufel fliegen raus für VS/VS/Bühne.
Auf die Bühne muss man natürlich gut aufpassen. Und manchmal wird es hart sein mit dem Sternewandeln bei nur 2 Strassen.
Warum gerade diese Karten rauswerfen?
Der Feuerteufel ist sowieso nur für "Notfälle". Die Universität sollte auch ohne ihn auskommen und mit Hilfe der zusätzlichen Sterne nicht erst den Gegner bei 12 SP überholen.
Und ausserdem setzt man noch darauf, dass man mit einer recycelten Uni-AK oder BM mehr Nutzen erzielt als mit einer geklauten AK des Gegners. Ein Spion bleibt ja trotzdem über immer noch. Man braucht dann halt ein bisschen mehr Glück, dass man den im besten Moment spielen kann.
Natürlich sind -2 Spione der Grund, warum man verliert in manchen Spielen, doch sehe ich einem Verzicht auf (wahlweise) Kanone/Brauerei/Raubzug/Karawane/Uni-AK als etwas schwerwiegender im Ganzen an. |
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ulli Händler

Anmeldedatum: 14.03.2004 Beiträge: 162
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Verfasst am: So 14 Aug, 2011 Titel: |
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hier meine 50cents
grosse mauer macht zwar sinn, aber der bau bremst einerseits und verursacht folgendes problem:
du 5 handkarten und grosse mauer - der gegner baut stadt, handelsmacht und klaut dir zuerst mal das ganze erz
ohne grosse mauer und mit 5 karten würd ich auf spione auch eher verzichten, klosterdeck mit früher stadt macht eher selten den 7. siegpunkt
volksstimmung mit uni verbinden hab ich nie zufriedenstellend geschafft |
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ThomThom Kundschafter

Anmeldedatum: 16.08.2011 Beiträge: 5
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Verfasst am: Di 16 Aug, 2011 Titel: |
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Dieses Deck hat sicherlich eine Gewinnquote von mindestens 50%, ist aber eintönig. Der Spaß geht meiner Meinung nach durch die einseitigkeit verloren.
Das ändert aber nichts an dem was ich eigntlich sagen will:
Gutes Deck, aber man sollte nur eine Kirche einbauen. |
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Ascorbina Kundschafter

Anmeldedatum: 07.01.2011 Beiträge: 17
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Verfasst am: Mi 17 Aug, 2011 Titel: |
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Moin,
ein Unideck sollte man auf jeden Fall im Repertoire haben, und dieses hier ist sicher stark. Ein paar Kommentare/Anregungen:
- Die Mauer würde ich rauswerfen; bei Unidecks haben einfach andere Dinge Vorrang, in die erste Stadt gehören üblicherweise Uni, Wache, Baukran (und das schon stehende Kloster/die Mission). Man muss also erste eine weitere Stadt bauen, um dann die Mauer zu errichten. Bis dahin hat der Gegner oft schon ein bis zwei Spione gespielt. Und nur wegen einer 2/3-Chance, einen vielleicht noch verbliebenen Spion zu stoppen, will ich nicht 3 RS ausgeben, zusätzlich auf eine AK verzichten (und möglicherweise noch 2 RS zum Suchen ausgeben).
VS/VS/Bühne passt m.E. überhaupt nicht rein. Wie Du schon schreibst, wird erst mal nicht expandiert. Bis alles Genannte steht, dauert es eine Weile. Erst, wenn ohnehin schon der Turbomodus läuft, kommt die Siedlung, die die Bühne zum Wandern braucht; alles in allem halte ich es nicht für realistisch, dass man 9 mal die Bühne wandern lässt - selbst 6 mal kann kritisch werden.
Nehmen wir aber mal an, letzteres klappt: Dann hat man 2 Sterne gratis (durch die VS), einen beim Einsetzen der Bühne plus 6 beim Wandern erhalten. Macht eine Bilanz von 3 recycleten AKs (durch 9 Sterne) gegenüber von 7 ausgegebenen Rohstoffen.
Mag sein, dass 3 recyclete Karten stärker sind als 3 Alternativkarten zu VS-VS-Bühne. Aber keinesfalls würde ich den Unterschied mit 7 RS beziffern.
Ohne Mauer sind Spione schwächer, ein oder zwei Spione reichen meiner Meinung nach.
Wie Du schon schreibst, reicht evtl. eine Kanone. Auch ich finde, dass man lieber auf diese ein bisschen aufpasst (via Stube baut), als eine zweite reinzunehmen, die schätzungsweise in 80% aller Spiele überflüssig ist.
unbedingt reinnehmen würde ich die Inquisitionen. Sie sind nicht nur zu Beginn unheimlich stark, sie können auch Spione besänftigen (ist mir schon öfter von ängstlichen Gegnern geklaut worden, weil sie ihre Kartenordnung nicht aufs Spiel setzen wollten). Dass ein Piranha zum Tier wird, muss man halt in Kauf nehmen... sind Piranhas nicht ohnehin Tiere? ;)
Guido gefällt mir auch im Unideck. Oft liegt man zu Beginn hinten, und wenn der Gegner zB bei uns nur nette Uni-AKs findet, kann Guido sie gleich mit dem Spion wieder zurückklauen.
Also würde ich folgendes ändern:
rein: Inqui, Inqui, Guido
raus: Mauer, Kanone, Spion |
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ulli Händler

Anmeldedatum: 14.03.2004 Beiträge: 162
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Verfasst am: Do 18 Aug, 2011 Titel: |
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Alternative Starthand:
Mission-Kloster-Weinkellerei
Und statt der Bettelmönche kommt dann die Gute Nachbarschft bei den Ereignissen dabei. Vorteil liegt in +2 Positivereignissen. Auch ist es ggf. sehr wichtig, dass die (sehr häufig gespielte) Weinkellerei des Gegners nicht exklusiv kassieren kann. Das zweite Kloster fliegt ggf. ganz raus dann, ansonsten muss noch eine Karte gestrichen werden.
gefällt mir aus zwei weiteren gründen:
du kannst die starthand komplett bauen
manchmal ist der eine handelspunkt gold wert |
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Brian Boru Kundschafter

Anmeldedatum: 12.06.2009 Beiträge: 77
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Verfasst am: Sa 19 Nov, 2011 Titel: |
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Zu Ascorbinas Einwand, dass 7 RS Differenz aufgewogen werden müssten, würde ich ergänzen, dass es sich bei den RS, die gegen Sterne getauscht werden, häufig um Rest-RS handelt, die nicht in etwas sinnvolleres verbaut werden können (etwa die Wolle, die jenseits der maximal 5 mit diesem Deck benötigten erwürfelt wird, oder Gold).
Allerdings bin ich schon der Meinung, dass man damit sich die Investition lohnt, möglichst häufig recyclen sollte: spannend wird es nämlich, wenn man dadurch mehr als die drei Zusatzaktionen hat.
Zur besten Nutzung der WB würde ich zwischen Weideland-Gebirge und zwischen Hügelland-Goldfluss Straßen bauen.
Die Mini-VS-Variante finde ich also nicht prinzipiell schlecht, würde sie aber etwas anders spielen: zuerst mit der dritten Siedlung in die Breite gehen, damit die WB Platz hat und man die eigene RS-Grundlage verbessert, danach erst die Stadt für die Uni bauen. Die dritte Siedlung würde ich ohnehin in jedem Nicht-Handelsdeck vor der ersten Stadt bauen.
LG, BB |
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