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Wann muss Turnierdeck feststehen?

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RedPiranha
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Anmeldedatum: 09.10.2001
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Wohnort: Marktheidenfeld, Unterfranken, Bayern, Deutschland, Europa

BeitragVerfasst am: Do 15 Apr, 2010    Titel:

Meister Reilif hat Folgendes geschrieben:
RedPiranha hat Folgendes geschrieben:
Veredlungsmanufakturen erfordern wieder einen ganz anderen Deckaufbau, in einem Ritterdeck haben sie mE nichts zu suchen.


Das mit dem Ritterdeck ist mir schon klar; auch wenn es sich in meinen letzten Beiträgen vielleicht so angehört hat, hatte ich aber nicht vor, mir eines zu bauen. Ich brauche lediglich mindestens zwei Ritter, um den Barbarenfeldzug spielen zu können, denn auf den Triumphbogen möchte ich in diesem Deck auf keinen Fall verzichten, um eine maximale Anzahl praktischer, aber durch fehlende Siegpunkte billiger Ausbauten mit reinnehmen zu können. Bei den Rittern dachte ich an Richard, da er wenig kostet und ich einen Schwarzen Ritter brauche, falls der Gegner selber meinen zweiten baut usw., den das könnte mich drei Siegpunkte kosten... Aber ich werde das noch einmal überdenken, da der Gegner ja selber schon Richard bauen könnte und ich bei dem zweiten Ritter gerade an Walther den Sänger denke, der ja sowieso immun ist. Naja, ich werde es nochmal durchgehen...



Halbe Ritterdecks sind nichts halbes und nichts ganzes. Natürlich kann man mal einen Ritter, z.B. Siggi oder Sven in die Handkarten nehmen um schnell vom Turnier zu profitieren, sobald es aber mehr werden sollte man auch andere Dinge, die zu Rittern passen hinzunehmen und muss dafür bei anderen Strategien Abstriche machen. Auf lediglich 2 Ritter zu setzen um damit den Triumphbogen zu nutzen geht mit Sicherheit in vielen Fällen gegen gute Spieler in die Hose.


Zitat:


Die Veredelungsmanufakturen hielt ich ursprünglich auch für weniger sinnvoll, aber ohne Hafen werde ich mir noch einen Ersatz für die HP suchen müssen und Landschaftsausbauten finde ich sowieso sehr praktisch, da ich dann vielleicht mit nur zwei Städten auskommen könnte. Aber das ist noch offen.

WICHTIG : In meinem letzten Beitrag hatte ich, was das Gold angeht, das Haus des Mäzens ganz vergessen! Ich weiß, sowas darf eigentlich nicht passieren Damit sieht die Situation natürlich ganz anders aus, aber ich denke, ich werde statt Hafen und Kolonialstützpunkt lieber die zweite Goldlandschaft nehmen, denn ich muss ohnehin irgendwo das Gold unterbringen, das ich beim erfolgreichen Jahr bekäme.

RedPiranha hat Folgendes geschrieben:
Der Leuchtturm kommt wohl deshalb selten zum Einsatz, weil man mit den Flotten über den Hafen genug Handelspunkte bekommt und den Schutz vor dem Bürgerkrieg holt man sich mit der Volksstimmung. Bleibt die Verbesserung des Tauschkurses und der macht sich nur bezahlt wenn man entweder einen Rohstoff in Mengen bekommt oder mit Residenzen spielt.


Eigentlich hat mich nur interessiert, ob das verbesserte Tauschverhältnis wirklich so wenig bringt. Aber wo ich jetzt erst so richtig erkenne, dass ich das Gold eigentlich an anderer Stelle brauche und einem die restlichen Rohstoffe garantiert immer dann fehlen, wenn man sie tauschen möchte, sehe ich ein, dass der Leuchtturm nicht stark genug ist.

Aus deinem Beitrag lese ich außerdem, dass sich die Volksstimmung bewährt hat. Das freut mich

Zwei Fragen bleiben mir noch, bevor wir diese Diskussion, die eigentlich nicht mehr in dieses Forum gehört, wahrscheinlich beenden können:
  • Was tut ihr, um euch vor Seuchen zu schützen? Denn die Wasserversorgung ist ja teuer und bei den Badhäusern heißt es immer, die würden nur am Ende für die Siegpunkte gebaut. Hat sich da der Medicus verdient gemacht? Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich gegen diese Gefahr nicht wappnet.


1. Rohstoffe soweit wie möglich verbrauchen
2. Hoffen, dass sie nicht kommen
3. Darauf setzen und früh eine Wasserversorgung bauen. Ist aber keine sehr erfolgreiche Strategie
4. Erst mal keine Städte bauen sondern den Mitspieler aussiedeln. Wenn er dann mangels Siegpunkten nicht mehr gewinnen kann, verzögern Seuchen nur das Spielende, aber nicht mehr.

Zitat:

  • Ich nehme an, er ist den Platz nicht wert, aber ich frage auch noch nach dem Archivar, weil er zumindest helfen könnte, den Spionen keine brisanten Karten in die Hand zu spielen.

    Wenn ich darüber Bescheid weiß, werde ich das Deck mal im Einzelnen planen und dann Slomos Rat beherzigen und es ins Forum stellen, in das es gehört.

    PS: Was die Feuerwache angeht, bin ich ihr gar nicht mehr so abgeneigt, wie ich hier mal geschrieben hatte, aber in diesem Deck ist jetzt kein Platz mehr.


  • Wer mir ein in vielen Spielen erfolgreiches Deck (> 75 % Siege) mit einem Archivar präsentiert, dem schenke ich eine meiner Jahressonderkarten.

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    Beiträge: 1056
    Wohnort: urbs libzi

    BeitragVerfasst am: Do 15 Apr, 2010    Titel:

    Nachmal zum Badhaus: Decks, die mit drei Städten auskommen, kommen auch mit zwei Badhäusern aus. Und bei einer vierten Stadt sind nur zwei Landschaften ungeschützt.
    Ansonsten gilt: Ereignisse kommen und Ereignisse gehen.

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    Bis neulich
    Slomo der Diplomat

    PS: Braucht noch jemand Nahrung?
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    Meister Reilif
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    BeitragVerfasst am: Do 15 Apr, 2010    Titel:

    Zitat:
    Halbe Ritterdecks sind nichts halbes


    RedPiranha hat Folgendes geschrieben:
    Auf lediglich 2 Ritter zu setzen um damit den Triumphbogen zu nutzen geht mit Sicherheit in vielen Fällen gegen gute Spieler in die Hose.

    Meinst du damit, man sollte mehr Ritter nehmen, um auch bei einer Bestechung nicht sofort zu verlieren? Aber ihr seid doch sonst immer so für den Mut zur Lücke... Man kann Ritter ja auch "zurückbestechen" und wenn der Gegner spät genug merkt, wofür die Ritter eigentlich da sind, hat er doch sicher nicht das Passende zur Hand, oder? Oder sollte das heißen, dass man den Triumphbogen lieber gleich ganz weglässt, weil er gar nicht so toll ist, wie er aussieht?

    RedPiranha hat Folgendes geschrieben:
    Wer mir ein in vielen Spielen erfolgreiches Deck (> 75 % Siege) mit einem Archivar präsentiert, dem schenke ich eine meiner Jahressonderkarten.

    So hatte ich das auch eingeschätzt, aber du hast natürlich die klareren Worte gefunden.

    RedPiranha hat Folgendes geschrieben:
    Rohstoffe soweit wie möglich verbrauchen
    Wenn das reicht, ist ja gut, aber ich habe halt noch nicht genügend Erfahrung, um zu wissen, wie gut man das hinkriegt.
    RedPiranha hat Folgendes geschrieben:
    Hoffen, dass sie nicht kommen
    Das ist immer gut.
    RedPiranha hat Folgendes geschrieben:
    Darauf setzen und früh eine Wasserversorgung bauen. Ist aber keine sehr erfolgreiche Strategie
    Eben.
    RedPiranha hat Folgendes geschrieben:
    Erst mal keine Städte bauen sondern den Mitspieler aussiedeln. Wenn er dann mangels Siegpunkten nicht mehr gewinnen kann, verzögern Seuchen nur das Spielende, aber nicht mehr.
    Ist wahrscheinlich nichts für Anfänger.

    Wenn ihr sagt, das geht, will ich es mal so lassen... Also jetzt kein Medicus.

    Die Frage mit den Rittern und dem Triumphbogen hätte ich jetzt gerne noch beantwortet, dann können wir das Thema aber wirklich auf sich beruhen lassen.
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    RedPiranha
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    BeitragVerfasst am: Do 15 Apr, 2010    Titel:

    "Mut zur Lücke" bedeutet nicht, dass man Lücken in der eigenen Strategie lässt, sondern auf andere Strategiemöglichkeiten verzichtet. Wenn man also als Strategierichtung den Triumphbogen wählt, dann gehört dazu, dass man genug Ritter und passende Karten im Deck hat um den Barbarenfeldzug mindestens 3x zu spielen auch wenn davon 1 oder 2 Ritter durch Spione, Bestechungen oder Statuen verloren gehen. Zudem muss man damit rechnen, dass man Ritter nicht bauen kann weil sie der Mitspieler schon gebaut hat. Also muss man solche Karten ins Deck nehmen die dafür sorgen, dass man entweder die Ritter vom Mitspieler bekommt oder die geklauten zurück erhält, aber auch wenn er Mitspieler einen geklauten Ritter in seinen Stapeln vergräbt muss man noch etwas in der Hinterhand haben. Da Ritter oft Turnierpunkte haben lohnt es sich auch dafür zu sorgen, dass man davon etwas hat. Also stellt man ihnen einen Bolzplatz zur Verfügung. Da es aber vorkommen kann, dass der Gegner nicht rittert muss darf man nicht auch noch zusätzlichen Ballast wie Kräuterhexen, Bestechungen und Schwarze Ritter mit sich rumschleppen, denn man hat ja schon den Ballast der überzähligen Ritter.

    Und erst ganz zum Schluss wenn man sich alle Karten für diese Strategie zusammengesucht hat, das müssen nicht alle Ritter sein die es gibt, kann man sich überlegen womit man dem Deck noch eine gewisse Würze gibt.

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    BeitragVerfasst am: Do 15 Apr, 2010    Titel:

    RedPiranha hat Folgendes geschrieben:
    "Mut zur Lücke" bedeutet nicht, dass man Lücken in der eigenen Strategie lässt, sondern auf andere Strategiemöglichkeiten verzichtet.

    Nicht, dass ich jetzt geglaubt hätte, ein Deck sollte nur aus Lücken bestehen, aber da wir ja mit Slomo schonmal die Rede von "reinen Konterdecks" im Zusammenhang damit hatten, wenn ich mich recht entsinne, dachte ich jetzt, der Mut zur Lücke bezöge sich auch auf ein paar Eventualitäten, z. B. darauf, dass der Gegner gerade die beiden Ritter selber baut, die ich habe. Aber dann hätten wir das auch geklärt.

    Aus der Traum vom Triumphbogen Aber ist ja nicht aller Decks Abend.
    Vorerst keine weiteren Fragen von meiner Seite; das mit dem Posten im Deckbereich wird dann aber noch Zeit brauchen, weil ich jetzt schon wieder alles umkrempeln muss. Derweil treibe ich in anderen Threads mein Unwesen oder versuche es zumindest.
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