| Autor |
Nachricht |
Incredible Gast
|
Verfasst am: Do 22 Nov, 2001 Titel: |
|
|
Hallo zusammen
Mal 'ne Frage: Wie macht ihr das mit den Ausbaustapeln? Merkt ihr Euch die? Schreibt ihr sie mit? Lohnt sich das mitschreiben?
Ich überlege, ob es sinnvoll wäre, ein Formular dafür zu entwickeln. Einfach alle Karten und davor 4 Kästchen, dann kann man ankreuzen, in welchem Stapel welche Karte ist.
Was denkt ihr? Bringt das Vorteile? Haltet ihr das für Betrug? Würdet ihr sowas nutzen? Ist es die 6 RS wert um den Inhalt der 4 Stapel kennenzulernen? |
|
| Nach oben |
|
 |
DiSta Moderator


Anmeldedatum: 08.05.2001 Beiträge: 2828 Wohnort: Brackenheim
|
Verfasst am: Do 22 Nov, 2001 Titel: |
|
|
| Zitat: |
Incredible schrieb am 2001-11-22 12:33 :
Hallo zusammen
Mal 'ne Frage: Wie macht ihr das mit den Ausbaustapeln? Merkt ihr Euch die? Schreibt ihr sie mit? Lohnt sich das mitschreiben?
Meinst du das generell - oder nur bei einem Online-Turnier ?
Ich muss hier einräumen, dass ich die PC-Version bislang nicht habe.
Also - bei einem "Tisch-Spiel" würde ich die Karten nicht aufschreiben - hier ist merken angesagt. Ich würde das irgendwie auch nicht erlauben - dass hemmt doch den Spielablauf sehr.
Beim Online-Kartensiedeln kann ich mir schon vorstellen, dass der ein oder andere sich seine Stapel notiert - oder eben in natura, also mit richtigen Karten nachstellt - so hat er neben dem Wissen, was in welchem Stapel ist auch noch die korrekte Reihenfolge (wodurch der ein oder andere RS gespart werden kann)....
Ob das nun gut oder schlecht ist, darüber möchte ich mir keine Wertung erlauben - ob es im Sinne des Spieles ist, sei mal dahingestellt - aber letztendlich kann es ja doch keiner maßregeln, nachprüfen oder sanktionieren, falls man es verbieten wollte....
Ich überlege, ob es sinnvoll wäre, ein Formular dafür zu entwickeln. Einfach alle Karten und davor 4 Kästchen, dann kann man ankreuzen, in welchem Stapel welche Karte ist.
Wie gesagt, bei einem Spielchen am Tisch - also face-to-face würde ich weder Aufschreiben noch sont etwas in dieser Richtung zulassen.
Beim Online-Spiel kennt man seine Deckkarten und kann diese in natura vor sich auslegen und braucht nichts zu notieren, da man immer die richtige Reihenfolge und Stapelzusammensetzung vor Augen hat....
Was denkt ihr? Bringt das Vorteile? Haltet ihr das für Betrug? Würdet ihr sowas nutzen?
s.o.
Ist es die 6 RS wert um den Inhalt der 4 Stapel kennenzulernen?
Ich denke, es ist immer wichtig und wertvoll zu wissen, wo welche Karte des Decks zu finden ist - und da sind die 6 oder mehr Rohstoffe nicht vergebens eingesetzt.
|
_________________ nice dice
Dietmar (=DiSta)
(möge die Sonne Catans euch ewig bescheinen...) |
|
| Nach oben |
|
 |
Anzeigen
|
 |
RedPiranha Moderator


Anmeldedatum: 09.10.2001 Beiträge: 9174 Wohnort: Marktheidenfeld, Unterfranken, Bayern, Deutschland, Europa
|
Verfasst am: Do 22 Nov, 2001 Titel: |
|
|
In seinem ersten Statement zu meinem 3.-Siegpunkt-Posting schrieb Atan u.a. "In einer Partie lief das dann so ab: Mein Partner spielt Spion und klaut mir meine Karawane, spielt Inquisition und ich kann meinen Merkzettel wegschmeißen,..."
HaE
RedPiranha
_________________
|
|
| Nach oben |
|
 |
Peter Gustav Bartschat Encyclopaedia Catanica


Anmeldedatum: 06.05.2001 Beiträge: 2873 Wohnort: Augsburg
|
Verfasst am: Do 22 Nov, 2001 Titel: |
|
|
Incredible fragte:
> Wie macht ihr das mit den Ausbaustapeln?
> Merkt ihr Euch die? Schreibt ihr sie mit?
> Lohnt sich das mitschreiben?
Das kommt ein bisschen drauf an, wie weit sich gerade die Systematik-Empfehlungen meines Verstandes in den Vordergrund meines Bewusstseins drängen.
Lohnend ist ein Dokumentions- und Berichtswesen immer, da man seine Handlungen so gezielter einsetzen kann. Merken kann ich mir dreißig Karten in vier Stapeln sowieso nicht, also benutze ich ein Dokumentations-Verfahren. Das effektivste ist nach meiner Erfahrung das Nachstellen mit echten Karten, weil man dabei schnell und flexibel genug ist, um das Austauschen von Karten immer aktuell nachhalten zu können. Jede Variante mit Zetteln und Formularen würde dahinter zurück bleiben.
Na ja, und wenn ich einfach so gemütlich da sitze, ein Bierchen und einen Bärwurz trinke und kurzfristig Lust auf ein Spielchen habe, dann ist mir die Systematik oft schnurz und ich spiele einfach so und merke mit höchstens mal, wo die Uni liegt.
> Ich überlege, ob es sinnvoll wäre, ein
> Formular dafür zu entwickeln. Einfach alle
> Karten und davor 4 Kästchen, dann kann man
> ankreuzen, in welchem Stapel welche Karte
> ist.
Davon würde ich mir (siehe oben) nicht zu viel versprechen, weil durch Kartentausch und Inquisition hervorgerufene Veränderung das wahrscheinlich schnell unübersichtlich machen.
> Was denkt ihr? Bringt das Vorteile? Haltet
> ihr das für Betrug?
Betrug ist ein bewusster Regelverstoß, der zum Zwecke der Täuschung und Übervorteilung von Mitspielern begangen wird. Ich kenne aber keine Catan-Regel, die es untersagt, sich Notizen zu machen, also kann hier kein Betrug vorliegen. Bei Memory wäre das sicher etwas anderes.
Auf Xuntheit!
Gustav der Bär |
|
| Nach oben |
|
 |
Aragos Baumeister


Anmeldedatum: 04.05.2001 Beiträge: 428 Wohnort: Berlin
|
Verfasst am: Do 22 Nov, 2001 Titel: |
|
|
Hi Incredible,
Aufschreiben!? Niemals! Würde dir bestimmt, ein paar Leute jetzt entgegenwerfen, auch ich übrigens bis vor Kurzem. Ist doch unfair, nimmt dem Spiel den Spaß, etc.
Wenn man sich allerdings an komplizierte Decks wie das Kanzler wagt, ist es ohne Aufschreiben sehr schwierig.
Deshalb ist es mMn. nicht schlecht oder "böse" sich etwas aufzuschreiben, wenn man ein online-Spiel spielt. Bei Uni -Decks oder ähnlichem bin ich allerdings einfach zu faul um mitzuschreiben .
_________________ I have returned to you now, at the turn of the tide. - Gandalf the White
Meddle not in the affairs of dragons puny mortal
for thou art crunchy and taste good with ketchup. |
|
| Nach oben |
|
 |
Gast
|
Verfasst am: Do 22 Nov, 2001 Titel: |
|
|
Online habe ich ein Blatt mit 4 Spalten vor mir, je eine für jeden Stapel. Dann schreibe ich die Karten in der entsprechenden Reihenfolge in die Spalte, als Abkürzung. Eigentlich möchte ich damit keine Zeit vergeuden und den Mitspieler deswegen nicht lange warten lassen. Aber dann kann ich oft meine Abkürzungen bzw. meine Schrift nicht mehr entziffern. Mit Inspi ziehe ich dann einfach drauf los.
Ein bißchen Systematisierung wäre also gut, damit es noch schneller und präziser geht. Am liebsten wärs mir natürlich, ich wäre in der Lage, mir das Wichtige zu merken.
Gruß
Roland |
|
| Nach oben |
|
 |
Yamchu Händler


Anmeldedatum: 19.12.2001 Beiträge: 164 Wohnort: Wallenhorst
|
Verfasst am: Mi 19 Dez, 2001 Titel: |
|
|
| Ich halte es für Betrug. Es wird im Gegensatz zu einigen Aussagen weiter oben natürlich ein Spieler benachteiligt, wenn er sich nichts aufschreibt und sein "Gegenüber" schon. Wenn man schon auf solche Methoden zurückgreift, sollte man das vor dem Spiel seinem Gegenspieler mitteilen, damit keiner einen Vorteil hat. |
|
| Nach oben |
|
 |
Peter Gustav Bartschat Encyclopaedia Catanica


Anmeldedatum: 06.05.2001 Beiträge: 2873 Wohnort: Augsburg
|
Verfasst am: Mi 19 Dez, 2001 Titel: |
|
|
Manchmal, lieber Yamchu, liegt der Kern der Aussage nicht im Objekt, sondern in der Formulierung (wie in der berühmten Geschichte vom Streit der Mönche, ob man gleichzeitig rauchen und beten darf).
Du schreibst, dass ein Spieler benachteiligt wird, wenn sein Gegner sich die Karten aufschreibt. Diese Passiv-Formulierung lässt das Mitschreiben natürlich gleich als unlautere Machenschaft erscheinen, weil der arme Kerl, der nicht mitschreibt, sich ja gar nicht gegen das Mitschreiben seines Gegners wehren kann.
Wir wollen aber bitte nicht vergessen, dass die Antwort auf Frage "notieren oder nicht" ja völlig in der Entscheidungsfreiheit jedes der beiden Spieler liegt. Wer also nicht notiert, verzichtet bewusst auf einen Vorteil, den er ja haben könnte. Und das Recht, diese Entscheidung zu fällen, werden wir ihm doch genau so wenig absprechen können wie das Recht, die andere zu fällen.
Von "benachteiligt werden " kann also keine Rede sein - genau so wenig übrigens wie davon, deine Vorposter hätten die Meinung vertreten, es gäbe in dieser Hinsicht keinen Nachteil. Klar gibt´s den; die Frage ist nur, als wie erheblich man diesen im Rahmen der eigenen Strategie einschätzt und welchen Aufwand man bereit ist, zu seinem Ausgleich zu treiben. Da können die Einschätzungen sehr wohl unterschiedlich ausfallen.
Auf Xuntheit!
Gustav der Bär |
|
| Nach oben |
|
 |
Yamchu Händler


Anmeldedatum: 19.12.2001 Beiträge: 164 Wohnort: Wallenhorst
|
Verfasst am: Mi 19 Dez, 2001 Titel: |
|
|
Naja naja naja.
So einfach lässt sich das meiner Meinung nicht rechtfertigen, Gustav.
Schließlich gibt es in dem Spiel selber keine Option, sich Notizen zu machen, und das Argument, man verzichte ja, wenn man sich nichts notiert, auf einen Vorteil, lasse ich auch nicht gelten.
Dann kann man auch daherkommen und bei einer Online-Schach-Party ein Schachprogramm mit Großmeisterfähigkeiten nebenherlaufen lassen, und nachher kann man sich freuen, dass man seinen Mitspieler geschlagen hat, und argumentieren: Er hätte ja auch ein Schachporgramm laufen lassen können, und wenn er es nicht gemacht hat, dann hat er eben auf einen Vorteil, den er hätte haben können, verzichtet.
Also ich sehe es aufjedenfall so:
Derjenige, der sich Notizen macht und dies seinem Mitspieler verschweigt bzw. nicht vor dem Spiel mitteilt, versucht sich unrechtmäßigerweise einen Vorteil zu verschaffen. |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen. You can attach files in this forum You can download files in this forum
|
|