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Aktionskarten erst ab 3 Siegpunkten?

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RedPiranha
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BeitragVerfasst am: Mi 14 Nov, 2001    Titel: Aktionskarten erst ab 3 Siegpunkten?

In der Urfassung des Catan-Kartenspiels durften Aktionskarten ohne Einschränkung ausgespielt wurden. Bei Einführung des Turniersets wurde dann die Regel eingeführt, dass Aktionen mit Ausnahme des „Kundschafters“ erst dann gespielt werden dürfen, wenn beide Spieler mindestens über 3 Siegpunkte verfügen. Diese Regel fand dann auch Einzug in die Basisspiel-Regel. In den Themensets wurde diese Regel dann für das erweiterte Grundspiel (und wohl auch das Turnierspiel) dahingehend modifiziert, dass beide Spieler einmal im Verlaufe des Spiels gleichzeitig 3 Siegpunkte gehabt haben müssen, was im Computer-Spiel aber so nicht implementiert wurde.

War diese Regeländerung vermutlich dazu gedacht um allzu aggressive Spieler im Zaum zu halten, hat sich die Situation jetzt umgekehrt. Einige Spieler zögern den 3. Siegpunkt möglichst lange hinaus um dann in wenigen Zügen wenn nicht sogar in einem den Sieg perfekt zu machen. Der Mitspieler, der zuvor kontinuierlich sein Fürstentum ohne den Einsatz von Aktionskarten aufgebaut hat, hat im Extremfall - außer durch Aufdeckung einer Parteispendenaffäre - keine Möglichkeit mehr ins Spiel einzugreifen.

Diese Praxis könnte mE durch eine kleine Änderung aufgebrochen werden. Mein Vorschlag geht dahin, dass wenn nur ein Spieler über mind. 3 Siegpunkte verfügt, dieser Aktionskarten einsetzen darf, die keinen unmittelbaren negativen Einfluß auf den Mitspieler haben.
Hierfür kämen folgende Karten in Betracht:
Alchimist, Karawane, Buchdruck, Dreifelderwirtschaft, Landreform, Erfinder, Archivar, Diplomat, Kanzler, Medicus, Ratssitzung, großer Bürgermeister, Pfandleiher, Bessere Welt, Land wandle dich, Materilisation, Wissen der Ahnen, Anton der Bankier, Christoph der große Entdecker.

Einige dieser Karten scheinen für die meisten online-Spieler nicht zu existieren, diese Regel könnte ihnen aber eine neue Bedeutung geben.

Ha
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RedPiranha

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<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: RedPiranha am 2001-11-14 16:06 ]</font>


Zuletzt bearbeitet von RedPiranha am Do 07 März, 2002, insgesamt einmal bearbeitet
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DiSta
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BeitragVerfasst am: Mi 14 Nov, 2001    Titel:

@RedPiranha



Gut gesprochen - würde mich dem Vorschlag nach dem ersten Lesen und ohne groß weiter drüber nachzudenken, anschließen - werde das Ganze jedoch nochmals im Herzen bewegen und eingehend betrachten.....



Denn dies macht durchaus Sinn - und könnte auch im Sinne des Entdeckers/Erfinders liegen....





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Dietmar (=DiSta)

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Atan
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BeitragVerfasst am: Mi 14 Nov, 2001    Titel:

Nach einigen Turnierspielen sehe ich diese Problematik auch...

In meinen 8 Spielen in diesem Monat habe ich jedesmal den dritten Siegpunkt als erster gemacht. Fünf Partien habe ich verloren.

In einer Partie lief das dann so ab: Mein Partner spielt Spion und klaut mir meine Karawane, spielt Inquisition und ich kann meinen Merkzettel wegschmeißen, spielt Kanzler, spielt Händler und dann den Raubzug. Ich hatte keine Rohstoffe mehr, nur noch unnütze Stadtausbauten auf der Hand und kam zum Schluß mit Ach und Krach auf 5 Punkte.

Aber einen Aufgabe-Button habe ich mir trotzdem nicht gewünscht. Ich hatte den Ehrgeiz wenigsten 7 Punkte zu erreichen.



Problematisch ist, daß diese Spielweise des Mauerns den Spielfluß hemmt und den Spielspaß mindert. Jedenfalls empfinde ich das so.



Ich halte es allerdings für zu kompliziert, für Aktionskarten unterschiedliche Bedingungen zu schaffen, wann sie gespielt werden dürfen, denn diese Bedingungen müßten auf den Karten angegeben werden.



Denkbar wäre vielleicht auch pro Zug nur 2 Aktionskarten zuzulassen. Soll mein Mitspieler den Spion spielen und mir die Karawane klauen. Dann kann er aber nur noch eine Aktionskarte spielen...



Ich werde diese Problem auf jeden Fall mit Kosmos und Trinode besprechen. Vielleicht finden wir eine einfache mach- und programmierbare Lösung.



Danke Redpiranha, daß Du dieses Problem zur Sprache gebracht hast.



Ich werde heute Abend wahrscheinlich wieder mit meinem Anti-Unideck baden gehen, aber ich optimiere es ständig



Grüße

Atan

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RedPiranha
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BeitragVerfasst am: Mi 14 Nov, 2001    Titel:

Zitat:


Atan schrieb am 2001-11-14 19:30 :

....

Ich halte es allerdings für zu kompliziert, für Aktionskarten unterschiedliche Bedingungen zu schaffen, wann sie gespielt werden dürfen, denn diese Bedingungen müßten auf den Karten angegeben werden.

Denkbar wäre vielleicht auch pro Zug nur 2 Aktionskarten zuzulassen.

....



Diese verschiedenen Bedingungen haben wir doch schon beim "Stein der Weisen" und genau daran hab ich mich bei meiner Auswahl orientiert. Dies müßte auch leicht zu programmieren sein, da die gleiche Überprüfungsroutine verwendet werden könnte.

Eine Beschränkung auf 2 Aktionskarten würde ich nur in der Anfangsphase (bis wohin geht die?) für sinnvoll halten, danach würde sie dem Spiel doch viel von seiner Dynamik nehmen.

Mein Ziel ist es, dass derjenige der sein Fürstentum aus eigener Kraft mit weitgehend friedlichen Mitteln aufbauen möchte nicht auch noch durch die Blockadetaktik des Mitspielers gebremst wird.

Im Forum auf www.catan.de wurde der Vorschlag gepostet, dass der erste Spieler eine, der Mitspieler zwei, der erste dann drei usw. Aktionskarten spielen dürfte. Dies erachte ich am Anfang zwar für praktikabel, im weiteren Verlauf käme man dann aber mit dem Zählen nicht mehr nach.

Aber vielleicht fällt ja jemand anders noch eine andere praktikable Lösung ein.

Ha
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RedPiranha

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Zuletzt bearbeitet von RedPiranha am Fr 04 Apr, 2003, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Roland
Gast





BeitragVerfasst am: Mi 14 Nov, 2001    Titel:

Zitat:


RedPiranha schrieb am 2001-11-14 20:29 :

...Im Forum auf http://www.catan.de wurde der Vorschlag gepostet, dass der erste Spieler eine, der Mitspieler zwei, der erste dann drei usw. Aktionskarten spielen dürfte. Dies erachte ich am Anfang zwar für praktikabel, im weiteren Verlauf käme man dann aber mit dem Zählen nicht mehr nach.





Hi Red,

soweit ich Samsor verstanden habe, meinte er, daß nur bis 2 gezählt werden muß. Anschließend hat es keine Beschränkungen mehr gegenben. Wäre also machbar.



Deinen Vorschlag, die St.d.W. Routinen zu übernehmen finde ich aber auch praktikabel und gut.



Gruß

Roland
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ThorusBlood
Kämmerer
Kämmerer


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Beiträge: 750
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BeitragVerfasst am: Do 15 Nov, 2001    Titel:

Hallo,



also diese Diskussion finden ich nun richtig interessant und sinnvoll.



Die Problematik des 3. Siegpunktes sehe ich zwar nicht ganz so dramatisch, allerdings wäre hier zumindest für die Turnierspiele eine Regelanpassung im Sinne des Erfinders wünschenswert.



Zuerst möchte ich aber nocheimal betonen, dass meiner Erfahrung nach derjenige, der den 3. Siegpunkt als erster "macht" (nicht durch die Rittermacht, sondern im besten fall durch eine Stadt) sich oftmals in einer Vielzahl von Spielen und auch gegen eine Vielzahl von Strategien/Spielern einen Vorteil bereitet, wenn er seine eigene Strategie eben darauf "umzuschreiben" schafft!

Dazu gehört folgendes:



- man erntet mehr / höhere WsK fr Rohstoffgewinn

- keine AKs (v.a. keine kritischen!) auf der Hand halten, wenn der Gegner womöglich loslegen könnte /dazu gehört eben Erfahrung..ich weiß)

- die Stadtausbauten (im besten Fall) bauen, die auch der Gegner bauen wird (bspw. die Brauerei)

- darauf zu achten dass man schnellstmöglich die HAndelsmacht (dauerhaft) erhält/sichert

- ähnlich bei der Rittermacht, hierzu kommt noch der Vorteil, dass ja viele Ritter einmalig sind!

- versucht schnellstmöglich alle Siedlungen zu bekommen



und mein extra-Tipp:



- mit einem (oder zwei) Kundschaftern ALLE Karten einer Sorte aus dem Vorrat fischen!



So, das erstmal dazu.



Doch habt Ihr Recht, wenn es um Spielspaß, Spielhemmung und teilweise auch "unfaire" Spiele geht...gerade bei 11SP in einem Zug!



Dagegen vorzugehen ist nicht ganz so leicht, wie man an der laufenden Diskussion ja auch schon erkannt haben dürfte.



Die Vorschläge bzgl. spielbaren AKs ohne Aggressivität halte ich für sinnvoll.

Doch reicht das alleine noch nicht aus, da ein Blocken dadurch ja nicht verhindert wird und der Spielspaß auch dennoch gehemmt bliebt! (Es macht doch am meisten Spaß/Sinn, den Gegner zu schwächen... )

Allerdings kommt dieser nun schonmal in ECHTEN Zugzwang....nicht übel.



Eine Regelung bzgl. einer gewissen Anzahl von AKs halte ich demnach nicht für praktikabel, da hierdurch NICHTS gewonnen wird! Auch ist es nicht in im Sinne des Erfinders...wenn jemand mit 2SP einen FEuerteufel abekommt oder dergleichen!



(Anmerkung: KONFLIKT müsste übrigens auch anders geregelt werden..erst ab 3SP von beiden oder in der Art...oder noch besser, wei Raubüberfall NICHT in den beiden ersten Runden! Mir ist es doch tatsächlich passiert, dass nicht nur erst ein Überfall kam und meine schönen Gebäude niedermachte, nein..auf einmal sah ich auch meine 2 verblibenden STARTKARTEN verschwinden....das war nicht gerade lustig...)



So.

Deshalb glaube ich, müsste man folgendes Bewerkstelligen:



Sämtliche Regelungen werden hinweggefegt und durch folgende ersetzt:)



Es gibt eine gewisse AK-freie Anfangsphase (mein Vorschlag: 3 Spielrunden, also 6mal würfeln) und eine Übergangsrunde, in der diejenigen Spieler AKs spielen dürfen, die mind. 3 SP haben!



Danach können alle AKs unabhängig vom SP-Stand immer gespielt werden!!



Bin mal auf eure Antworten gespannt und an ATAN&CO:



dies dürfte auch relativ einfach in das Spiel implementiert werden...

- globales Verbot aller AKs

- Abfrage der SP in der 4. runde

- globales Zulassen aller AKs



BTW. komme auch aus Darmstadt...hehe...da können wir ja mal ein "echtes" GAme wagen? @ATAN



CU
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RedPiranha
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BeitragVerfasst am: Do 15 Nov, 2001    Titel:

@Roland
Du hast recht, Samsor hatte es in seinem Posting auf 2 AKs begrenzt. Hab das irgendwie weitergesponnen bzw. das "usw" in seinem Posting als zu diesem Vorschlag gehörend im Hinterkopf gehabt.

Damit wäre mMn auch dieser Vorschlag praktikabel. Aber auch der Vorschlag von ThorusBlood klingt nicht schlecht.

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Zuletzt bearbeitet von RedPiranha am Do 07 März, 2002, insgesamt einmal bearbeitet
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DiSta
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BeitragVerfasst am: Do 15 Nov, 2001    Titel:

Also die generelle Einschränkung auf lediglich 2 Aktionskarten die ein Spieler pro Runde spielen darf, halte ich persönlich schlichtweg für nicht gut und wenig geeignet !



- diese Neuregelung würde den Spielfluss und -spass genauso hemmen, wie die Einschränkung dass man AK erst ab dem Moment spielen darf, wenn beide Spieler 3 SP haben....

Obwohl ich persönlich mit dieser Regelung auch weiter leben und spielen kann.



Was ist schon so schlimm, wenn ein Spieler die Möglichkeiten der vorhandenen Karten nutzt, um dann in einem Spielzug ganze 11 SP zu machen - ich habe Respekt vor dieser Idee und ziehe den Hut - oK der andere Spieler kann seine AK nicht spielen, aber das kann mir auch passieren, wenn ich auf best. AK setze und dann die damit verknüpften Bedingungen (z.B. größte Rittermacht etc.) nicht erfülle, weil mein Gegner dies nicht zulässt - hier würde auch niemand auf die Idee kommen, dies ändern zu wollen! Das kommt eben mal vor. Genau wie der andere Umstand, dass ich eben meine AK nicht einsetzen kann, weil der andere sich mit dem dritten SP Zeit lässt - wo ist da der Unterschied.... ????

Vielleicht liegt der darin, das ich mich nicht wehren kann - ich weiss nicht - baut der andere keinen dritten Siegpunkt, baue ich ihm eben seine Bauplätze mit Karten (Bordell, Raubritterburg, Gesandtschaft...) zu und zwinge ihn dadurch sein Tun aufzugeben....Alles eine Frage des Decks! Also im Grunde eine Herausforderung!!

Daher warum muss man gleich Regeln ändern - wenn es auch anders geht ? OK - ich geben zu, ich war noch nicht in dieser Verlegenheit - und kann somit nicht aus Erfahrung sprechen - stelle mir dies aber eben so vor....



Weiter oben, habe ich zunächst im ersten Lesen, den Vorschlag von RedPiranha begrüsst. Nach einer Nacht drüber schlafen, habe ich meine Meinung ein wenig geändert.



Obwohl ich den ersten Vorschlag von RedPiranha, dass nur best. AK vom Spielen ausgeschlossen sind, bis beide jeweils 3 SP haben, von den hier genannten Vorschlägen - einschließlich dem Vorschlag von Atan - für den besten halte (falls man wirklich eine Änderung herbeiführen wollte!) .....



Aber ich denke, es wird immer wieder neue Ideen geben, was den Deckbau angeht und dadurch die Herausforderung, darauf mit einem neuen Deck zu reagieren.



Vielleicht ist dies auch die Initialzündung für eine oder mehrere neue offizielle Karten, welche dann in das Turnierset 2002 einfließen, und dieses Problem dann anderweitig gelöst wird:

z.B. Ein Gebäude, welches ich beim Gegner baue, und einen Siegpunkt wert ist, so dass mein Gegner auch 3 SP hat und ich somit meine ganzen AK spielen kann - wäre mal eine andere Lösung!

Man schenkt dem anderen zwar einen Punkt, aber kann dann seine AK spielen und durchkreuzt evtl. auch die Pläne des Gegners.... Vielleicht noch mit einer für den die Karte ausspielenden (bauenden) Spieler verbundenen positiven Funktion....



Man braucht somit nicht die Regeln ändern - sondern nur eine neue Karte schaffen, halte ich für einfacher und spieltechnisch eleganter.



Also das wäre mein Vorschlag!



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Dietmar (=DiSta)

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Atan
Kundschafter
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Beiträge: 68
Wohnort: bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: Do 15 Nov, 2001    Titel:

Auch ich zolle dem Kanzler-Deck Anerkennung und finde es eine tolle Leistung.

Ich habe gestern gegen eins gespielt. Beim Stande von 11:2 für mich, fing mein Partner an. Es hat dann 20 Minuten gedauert, in denen ich nur zuschauen konnte. Nun, das war nicht so schlimm, ich hatte ja eine Flasche guten Rotwein und gute Musik. Auch war es interessant so ein Deck in Aktion zu erleben.

Nach den 20 Minuten stand es dann 11 zu 10 für ihn und er hatte nach seinen Aussagen nur nicht gewonnen, weil er sich einmal verklickt hatte. (Statt Kanzler eine andere Karte aus der Ablage gefischt).

In der letzen Runde, gerade als ich meinen 13 Punkt machen wollte verließ mein Partner dann gewollt oder ungewollt das Spiel.



Mein Problem sind nicht solche Decks sondern die zähen Starts, da zumindest bei den Profi's keiner den dritten Punkt als erster machen möchte.

Ich möchte am liebsten gar nicht in das Regelwerk eingreifen und halte meine Überlegung, daß pro Zug nur 2 Aktionskarten eingesetzt werden können auch nicht für gut.



Inzwischen bin ich der Meinung, daß der Kanzler Ursache für die Zähigkeit in der Anfangsphase ist. Der Spieler, der als zweiter den dritten Punkt macht und den Kanzler spielt hat plötzlich drei Karten mehr und kann seinen Partner mit Spion, Händler, etc. beliebig ausnehmen. Ohne Kanzler müßte er mit seinen Handkarten auskommen.



Ich glaube, wenn der Kanzler nur noch mit einer Bedingung spielbar wäre (beispielsweise Rathaus), könnte man das Problem lösen, ohne dabei zu stark in das Spiel einzugreifen.



Eure Meinung zu dieser Überlegung interessiert mich.



catanische Grüße



Atan
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