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TheShark Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2002 Beiträge: 1739 Wohnort: Hannover
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Verfasst am: Mo 28 Okt, 2002 Titel: |
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Ich würde mal davon ausgehen, dass man das Bordell dann bauen darf, wenn der Gegner eine Stadt hat. Aber 100% sicher bin ich mir auch nicht. Interessante Frage
Die FAQ spricht auf jeden Fall nur von einer gegnerischen Stadt, eine eigene ist nirgends erwähnt
Sharky  _________________ -------------------------------------- |
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Peter Gustav Bartschat Encyclopaedia Catanica


Anmeldedatum: 06.05.2001 Beiträge: 2873 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: Mo 28 Okt, 2002 Titel: |
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Bedingungen, die man zum Auslegen einer Karte erfüllen muss, müssen aus der Regel hervorgehen.
Um eine Karte in einer gegnerischen Stadt auslegen zu können, muss der Gegner eine Stadt haben.
Gäbe es weitere Bedingungen (eigene Stadt, eigenes Rathaus, tragen von grüngestreiften Socken), müssten sie dabei stehen. Tun sie aber nicht, also gibt´s keine. _________________ ENCYCLOPÆDIA CATANICA: Die Regeln der Siedler von Catan |
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TheShark Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2002 Beiträge: 1739 Wohnort: Hannover
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Verfasst am: Mo 28 Okt, 2002 Titel: |
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Grüngestreifte Socken im Bordell? - Die catanischen Ritter schrecken offenbar vor nichts zurück
Sharky  _________________ -------------------------------------- |
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RedPiranha Moderator


Anmeldedatum: 09.10.2001 Beiträge: 9174 Wohnort: Marktheidenfeld, Unterfranken, Bayern, Deutschland, Europa
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Verfasst am: Mo 28 Okt, 2002 Titel: |
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Man könnte aber auch argumentieren, dass das Know-how zum Bauen von Stadtausbauten erst dann vorhanden ist, wenn man eine Stadt hat. Erst dann können sich genügend Handwerker ansiedeln, die in der Lage sind die aufwendigeren Stadtausbauten zu bauen. Am Platz kann es ja nicht liegen, denn wie die Graphiken zeigen nimmt die Stadt den gleichen Platz wie vorher eine Siedlung ein. Die Ritter der fremden Stadt sind wahrscheinlich begierig, dass Bordell zu nutzen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich so weit herab begeben, dass sie selbst Hand an legen um es zu bauen. Die Handwerker der fremden Stadt dagegen werden wohl von den Ratsmitgliedern bzw. in ersterr Linie von deren besseren Häflten davon abgehalten sich dort zu engagieren. _________________
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Peter Gustav Bartschat Encyclopaedia Catanica


Anmeldedatum: 06.05.2001 Beiträge: 2873 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: Mo 28 Okt, 2002 Titel: |
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Man könnte natürlich dagegen argumentieren, dass diese Sichtweise von den Regeln nicht unterstützt wird ... aber das wäre eine langweilige Antwort.
Daher ziehe ich einen anderen Weg vor:
Wie wir aus Filmen über den Bau der transkontinentalen Eisenbahn - wie zum Beispiel Cecil deMilles Union Pacific - wissen, ist es eine beliebte Maßnahme von schnurrbärtigen Finsterlingen, der Konkurrenz Spielhöllen und Bordelle (wobei sich letzteres in deMillies Saubermann-Welt auf dezente Andeutungen beschränkt) zu setzen.
Und wie macht man das? Geht man höchst persönlich in das gegnerische Lager und sagt: "Guten Tag, wir sind von der Konkurrenz, wir möchten Sie jetzt ein bisschen schikanieren, in dem wir Ihre Arbeiter ausnehmen; unsere eigenen Handwerker haben wir gleich mitgebracht; wenn Sie jetzt nur noch so freundlich sein wollen, uns Platz zu machen?"
Nein, das macht man natürlich nicht, weil Joel McCrae dann schon nach zehn statt nach neunzig Minuten seine beiden Revolver aus den Holstern gezaubert und für Ordnung gesorgt hätte!
Also heuert man einen Subunternehmer an, der - scheinbar völlig unabhängig vom eigentlichen Auftraggeber - seine Tingeltangel-Buden aufbaut.
Und fast genau so funktioniert´s auch mit dem Catanischen Bordell: Wer in einer gegnerischen Stadt ein Bordell errichtet sehen möchte, der bezahlt nur einen - na, wie heißt der? Veilleicht Bordellier? - damit der mit Sack und Pack, Mann und Mäuschen in eine gegnerische Stadt zieht, dort ein Grundstück pachtet und darauf ein Bordell errichtet.
Die Bezahlung kann allerdings sehr wohl aus den Erträgen einer rein agrarischen, noch nicht urbanisierten Gesellschaft kommen: Die Stadt muss ja nur da sein, wo das Bordell hin soll, und das architektonische Know-how bringen die dortigen Bauunternehmer ein, die mit der Errichtung des Gebäudes beauftragt werden. Nur die Kosten muss der eigentliche Auftraggeber decken.
Wie wir sehen, zeigt uns also auch die Catanische Soziologie ganz klar, dass der Auftraggeber nicht selbst eine Stadt besitzen muss.  _________________ ENCYCLOPÆDIA CATANICA: Die Regeln der Siedler von Catan |
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