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Dominanz bestimmter Decks bei der DM 2002

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Wie würdest Du eine Dominanz von bestimmten Decktypen (Zauberer, Uni, etc.) lösen
Regeländerungen (z.B. Kartenkosten verändern)
3%
 3%  [ 1 ]
Neue Karten, die Decktypen schwächen (Anti-Karten)
3%
 3%  [ 1 ]
Neue Karten, die schwache Decktypen (Flotten) stärken
25%
 25%  [ 7 ]
Neue Karten, die starke Decktypen schwächen und schwache Decktypen stärken
42%
 42%  [ 12 ]
Regeländerungen UND Neue Karten
10%
 10%  [ 3 ]
soll so bleiben wie bisher
14%
 14%  [ 4 ]
Stimmen insgesamt : 28

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Lorien
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Anmeldedatum: 10.02.2002
Beiträge: 211
Wohnort: Mülheim/Ruhr

BeitragVerfasst am: So 20 Okt, 2002    Titel: Dominanz bestimmter Decks bei der DM 2002

In den Top 8 der DM waren 6 Zauberdecks vertreten. Zufall oder ist die Zauberei wirklich so dominant ? Ich kann die Legende der unschlagbaren Zauberdecks wirklich noch nicht so ganz glauben...

Und wie würdet Ihr eine mögliche Dominanz auflösen? Das neue Kartenset im Frühjahr bietet ja eigentlich genügend Gelegenheit, gegenzusteuern.

Wären Euch Regeländerungen lieber, wie sie gerade im Gespräch sind, wie Hüter des Schicksals und Inspiration sollen künftig 2 Zauberenergie kosten, etc. ODER sollen einfach im neuen Set Gebäude und Aktionskarten auftauchen, die die Zauberei spielintern behindern (denkbar wäre ja z.B. ein Gebäude, was die Aktivierungskosten aller gegnerischen Zauberbücher um 1 erhöht, oder jede Aktivierung mit einer Ausfallwahrscheinlichkeit (z.B. 6 auf W6) belegt?

Ich finde die zweite Möglichkeit immer besser, man sollte keine Karten ändern, die schon gedruckt wurden, insbesondere sie nicht schlechter machen...

Wie seht Ihr das?
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Tigerin
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BeitragVerfasst am: So 20 Okt, 2002    Titel:

Darf leider hier keine Stellung nehmen.

Aber es tut sich was!

_________________
Siedlerkartenspiel - es gibt (fast) nichts besseres ;-)
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Lorien
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Beiträge: 211
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BeitragVerfasst am: So 20 Okt, 2002    Titel:

Wieso, gilt für Dich als Involvierte das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht mehr? Es ist ja nicht die Frage, was da im neuen Set drin ist, sondern was man persönlich besser finden würde. Da darf man auch mal seine Meinung äußern, auch ohne etwas zu verraten.
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TheShark
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BeitragVerfasst am: So 20 Okt, 2002    Titel:

Tja, was tun gegen die Dominanz der Zauberer?

1. Bei Finalturnieren nicht mehr mit Uni-Deck antreten

2. Neue Karten, die andere Strategien fördern wäre bestimmt sinnvoll. Ich würde dies auf jeden Fall der Schaffung reiner Anti-Karten vorziehen. Am besten wäre es, wenn es 5-6 gleichwertige Grundstrategien gäbe, auf denen dann verschiedene Kombinationen oder Variationen aufbauen könnten. Soltte es notwendig sein und die Gesamtspielbarkeit verbessern würde ich auch die ein oder andere kleine Regelmodifikation zusätzlich akzeptieren.

3. Der Sieg von Chakotey mit einem Deck ohne ZD und ohne Uni gibt Anlass zur Hoffnung, dass ZD vielleicht doch gar nicht sooo übermächtig ist

Soviel von mir. Liebe Grüße an Dich, Lorien. Ich hoffe du bist auch wieder gut zurückgekommen

Sharky

P.S.: Es hat riesig Spaß gemacht in Essen

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Lorien
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Beiträge: 211
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BeitragVerfasst am: So 20 Okt, 2002    Titel:

Ja, danke Sharky! Ich hatte es aber auch nicht weit... (15 km) :-)
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Raist
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BeitragVerfasst am: Mo 21 Okt, 2002    Titel:

Um die Dominanz einzelner Decktypen zu verhindern bietet es sich sicherlich an andere Decktypen zu stärken und damit konkurrenzfähig zu machen. Dadurch bleibt das ganze Variantenreich und man kann auf verschiedene Decks treffen. Außerdem kann es bei Antikarten immer wieder vorkommen, daß man nutzlose Karten zieht.

Trotz allem sollte man auch Mugglespielern etwas gegen Zauberer zur Verfügung stellen.(selbst wenn manch großer Zaubermeister das nicht gerne liest)
Dafür(und auch sonst) kann man ja was einführen, bei dem man die Wahl zwischen verschiedenen Effekten hat.

Falls man das Problem damit immer noch nicht in den Griff bekommt kann man ja noch über Regeländerungen nachdenken. Bestehende Karten zu verändern sollte wirklich nur der allerletzte Ausweg sein. Dann lieber noch die alten für Tuniere verbieten und eine abgeschwächte Form rausbringen.

Gruß
Raist
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Tigerin
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Beiträge: 1686
Wohnort: Hagen

BeitragVerfasst am: Mo 21 Okt, 2002    Titel:

OK Lorien!

Hier also meine ganz persönliche Meinung:

Leider konnte ich nicht abstimmen, weil ich eine gute Mischung von allem für das beste halte.

In erster Linie sollten schwächere Strategien gestärkt werden. Um das Gleichgewicht zu verschieben wäre es auch möglich, im Gegenzug stärkere Strategien zu schwächen. Regeländerungen könnten auch herangezogen werden, um dies zu erreichen.

Es besteht zur Zeit ein Ungleichgewicht hinsichtlich der einzelnen Strategien.

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Chakotey
Kundschafter
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Beiträge: 21
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BeitragVerfasst am: Mo 21 Okt, 2002    Titel:

Hallo

Zauberer brauchen halt auch Rohstoffe um zu bauen und um zu zaubern. Nimmt man diese ihnen weg, ist es aus mit dem Zauber. Und daher finde ich persönlich die Zauberei nicht so übermächtig. Sie ist nur mächtig, wenn man gegen einen Anfänger spielt und der dann sehr beeindruckt ist von den Möglichkeiten (das war ich auch einmal). Wenn man weiß, dass der Rohstoffmangel bei Zauberer der Schwachpunkt ist, kann man auch gewinnen. Daher sollte die ohnehin schon teure Zauberei wirklich nur geringfügig geschwächt werden. Dies am besten durch neue Karten statt alte zu ändern. Die Kosten der ZK zu erhöhen, ist nicht so gut, da der Zauberer dann zu sehr geschwächt wird.
Gegen Uni Decks kann man ruhig etwas stärker vorgehen. Die kommen auch mit sehr wenigen Rohstoffen aus, da sie sie ja generieren können. Dagegen kann man mit Karten, wie die Johanna, gut vorgehen. Da die sicher geglaubte Rittermacht wieder ins schwanken geraten kann.

Also, gebt die Hoffnung der Muggeldecks ohne Uni nicht auf.

Gruß
Chako

_________________
Die Voyager irrte Jahre lang durchs All, bis sie endlich auf Catan gelandet ist. Ein Abkömmling dieser Crew ist ab sofort mitten unter Euch.
Gruß von der Voyager
Chakotey
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Lorien
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BeitragVerfasst am: Di 22 Okt, 2002    Titel:

Also mein Favourit ist die Stärkung der schwachen Strategien, Anti-Karten bitte so wenig wie möglich und wenn, dann so allgemein wie möglich. Mein Lieblingsbeispiel ist eine Idee zu einem Gebäude im Leinhaus, bei dem der Gegner beim Kartenauffüllen nur noch eine Karte pro Runde nachziehen darf. Das ist eine tolle Anti-Karte gegen Uni-Decks, die ja am Ende so 2-3 Runden immer die Hand komplett leer spielen und sie dann wieder auffüllen. Die Karte ist aber ebenfalls gut gegen Decks mit hohem Aktionskartenanteil, ist also so allgemein gehalten, dass sie nicht explizit und ausschliesslich gegen die Uni ist. Solche Karten braucht man als Anti-Karten, die auch noch zu anderen Zwecken nützlich sind.

Schon gedruckte Karten zu verändern, lehne ich persönlich strikt ab. Mit den neuen Karten hat man genug Einflussmöglichkeiten.

Über einen komplett neuen Decktyp würde ich mich auch sehr freuen, so wie das Set Z&D eben die Zauberdecks hervorgebracht hat, könnte man weitere neue Decktypen erschaffen, die natürlich auf neuen Schlüsselgebäuden aufbauen müssen. Aber bisher scheint sich da ja nichts zu tun... Man schraubt wohl im Moment lieber an den bestehenden Decktypen rum...
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