jorganos Händler


Anmeldedatum: 20.12.2011 Beiträge: 110 Wohnort: in S-H
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Verfasst am: Di 20 Dez, 2011 Titel: Diaspora - siedeln in einem fremden Reich |
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Moin,
ich bastele ein wenig an einer Idee, wie die Siedler sich in einem fremden Reich reinsiedeln könnten. Ich bin mir noch unschlüssig, ob das ganze in unterschiedliche, aufeinander aufbauende Szenarien unterteilt werden sollte oder ein sehr großes (und langwieriges) Szenario sein soll.
Kern der Idee:
Catan erlebt einen Niedergang, und die eifrigen Siedler verlassen ihre Heimat, um in der Fremde ihr Glück zu suchen. Ein großes Reich befindet sich im Niedergang, und die Catanier sollen neuen Schwung reinbringen.
Das Reich hat mehrere Provinzen, jeweils rund um ein Metropolen-Stadtfeld. Dieses Metropolen-Stadtfeld bietet Platz für 6 Siedlungen (an jeder Ecke), die die umliegenden Rohstoff-Felder beernten sowie einen ersten Einfluss in der Stadt aufbauen.
Die Metropolen sind untereinander mit Straßen verbunden. Um diese innerhalb der Provinz zum Siedeln von Dörfern nutzen zu können, muss man (wie bei Siedler von Nürnberg) Zollbalken erwerben. (Mit der alten Holz-Edition als Zollbalken und den Straßen aus dem Wikinger-Holzsatz als vorgegebene Straßen kann man die vorhandenen Straßen schön flexibel hinlegen.)
Analog zu Nürnberg erhält der Spieler, der zuerst die meisten Zollbalken an einer dieser Straßen hat, das Zollrecht (einen Siegpunkt, und eine Einnahmequelle). Von jeder Metropole gehen drei Fernhandelsstraßen und eine Straße ins Hinterland weg.
Der erste Spieler, der drei Siedlungen auf dem Metropolen-Hexfeld errichtet, wird zum Provinzgouverneur.
Jede Provinz produziert gewisse Handelswaren, die für Gold an die Hauptstadt geliefert werden können.
Die Provinzen müssen sich gegen eine Bedrohung verteidigen. Dafür haben sie ein stehendes Heer (oder Flotte, oder Bautrupps für den Deichbau oder die Bewässerung), und die dort siedelnden Spieler müssen sich an dem Projekt beteiligen. Für die Beteiligung gibt es Prestigepunkte, mit denen man sich zum Gouverneur wählen lassen kann. Die Größe der Bedrohung richtet sich nach der Präsenz der Spieler in der Provinz. Wird eine Bedrohung nicht abgewehrt, verliert der Spieler mit der größten Differenz zwischen Präsenz und Beteiligung eine Siedlung (auf dem Land oder in der Metropole).
Neben den Provinzen gibt es noch das Kernland mit der Reichshauptstadt. Sobald der erste Catanier sich als Provinzgouverneur etabliert hat, kann hier reingesiedelt werden. Durch Beteiligung an den kulturellen Projekten im Reich (in etwa wie Städtekalender) können besondere Entwicklungskarten erworben werden.
Wenn die Catanier die Mehrzahl der Ämter im Reich übernommen haben, ist das Spiel zuende. Der Spieler mit dem größten Einfluss im Reich ist der Sieger.
Die einzelnen Provinzen produzieren unterschiedliche Handelswaren und haben jeweils eine Rohstoffsorte als Spezialisierung. Rohstoffe können gegen Zölle zwischen den Provinzen transportiert werden. Die Rohstoffkonten der Spieler in den Provinzen werden separat geführt (analog Transportsiedler).
Klingt das interessant? |
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