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Brian Boru Kundschafter

Anmeldedatum: 12.06.2009 Beiträge: 77
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Verfasst am: Sa 01 Okt, 2011 Titel: Uni-Deck |
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Hallo zusammen!
Ich habe mir mal die Möglichkeiten für ein Uni-Deck angeguckt, und bin über das "Alma Mater"-Deck gestolpert, das ja im Download-Bereich steht. www.catan.de/de/download/Spielregeln/?FvC-Turnier_Uni-Deck.pdf
Mit drei Sachen bin ich nicht so ganz glücklich, nämlich der Ausnutzung der eigenen Ereignisse, den Helden und der Auswahl der SP-Gebäude.
Obwohl nämlich Ertragreiches Jahr zweimal gewählt wurde, ist nur eine der drei Lagerstätten enthalten, sodass man gegen das vorgestellte Expansionsdeckwww.catan.de/de/download/Spielregeln/?FvC-Turnier_Expansions-Deck.pdf untergehen würde, weil der Mitspieler von den Ereignisse, die man selbst eingestellt hat, deutlich stärker profitiert.
Entsprechend würde ich noch die restlichen zwei Lagerstätten reinnehmen.
Der Platz dafür kann durch den Wegfall der beiden Helden kommen, die nicht konsequent integriert sind: Heinrich alleine bietet für 3 RS einen 50%-Schutz vor Aktionen, die maximal 5 RS Schaden anrichten (am teuersten wäre der Uni-Neubau, da das Parlament als Abschlusszug gebaut werden sollte). Feuerwachen wären meiner Meinung nach angebrachter. Dieser Schutz gilt auch nur, falls der Mitspieler nicht selbst Heinrich gebaut hat - gleiches gilt für Irmgard. Das Gold zum Schutz vor Unruhen kann man sich auf diese Weise sparen bis man gegen Spielende die Geschützmeister baut. Bliebe mehr Gold fürs Wirtshaus. Der Satz "Daher sollte der Schutz durch Heinrich Priorität haben, wenn erkennbar ist, dass der Mitspieler eine Spelunke bauen will." verwirrt mich etwas, da Siward, Gottfried, Verräter und Bruderzwist, die über die Absichten des Mitspielers Auskunft geben könnten, nicht im eigenen Deck drin sind. Der Rest des Mitspieler-Decks kann da wenig Hinweise geben, wenn sich der Mitspieler an die Empfehlung halten sollte, in alle seine Decks außer dem Uni-Deck eine Spelunke reinzunehmen. Insofern wird die Absicht erst klar, wenn die Spelunke gerade gebaut wird.
Was die SP-Gebäude angeht, ist der Baukran kaum ausgenutzt, weil er nur Bischofssitz und Parlament, und als Neubau die Uni verbilligen kann. Ich würde also Baukran, Bischofssitz und Parlament rausnehmen und durch Feuerwachen und Geheime Bruderschaft ersetzen.
Damit würden Bischof und Missionar auch rausfallen. Dafür können Markt und Benjamin effektiver gemacht werden, indem mit einem Kundschafter zwei gleiche Zahlen (bevorzugt 6 oder 4) ausgesucht werden, und noch Brigitta dazukommt.
Ein paar Zweifel habe ich auch am Wallfahrtsort als Handkarte: Da wäre eine Karte, von der man weiß, dass man sie früh braucht, wie Kundschafter oder eine Lagerstätte, besser aufgehoben. Man könnte sogar überlegen, statt Wallfahrtsort einen Handelsposten zu bauen, da die Vogtei ja schon das Nachziehen einer der durch Glaubensstreit verlorenen Karten ermöglicht. Das Wirtshaus wäre auch ersetzbar durch einen Handelsposten, wenn der dann das Gold umtauscht.
Mein neuer Vorschlag wäre also:
Handkarten:
● Kloster ● Lagerstätte ● Wallfahrtsort Kundschafter
Ereigniskarten:
● Erfindung (2x) ● Ertragreiches Jahr (2x)
Aktionskarten:
● Benjamin, der fahrende Scholar ● Bettelmönche ● BischofBrigitta ● Dreifelderwirtschaft (2x)
● Flözbau (2x) ● Guido, der Gesandte ● Gustav, der Bibliothekar ● Händler ● Kaufmannszug (2x) ● Medicus (2x) ● Michael, der Baumeister ● Missionar
Ortschaftsausbauten:
● Geschützmeister (2x) ● Heinrich, der Wächter Handelsposten (2x) ● Irmgard, Bewahrerin des LichtsLagerstätte (2x) ● Markt ● Wirtshaus zum Weißen Raben ● Zollbrücke
Stadtausbauten:
● Badhaus (2x) ● Baukran ● Bibliothek (2x) ● Bischofssitz Feuerwache (2x) ● Parlament Geheime Bruderschaft ● Universität ● Vogtei
Die Spielweise würde ich etwas abändern: Die dritte Siedlung sollte zwei Landschaften der gleichen Zahl bekommen. Die erste Stadt sollte Badhaus, Feuerwache, Universität enthalten; dann erst sollte die zweite Stadt gebaut werden, mit Badhaus. Außerdem sollte man sich auf drei Siedlungen beschränken, damit der Markt mehr bringt - allenfalls mit einem wiedergeholten Kundschafter könnte man noch eine Siedlung bauen, wenn man wiederum zwei Landschaften mit gleicher Zahl nimmt.
Soweit mein Vorschlag zu einem Uni-Deck mit Badhäusern und anderen 4-SP-Gebäuden.
Natürlich könnte man auch ein Uni-Deck bauen, das konsequent den Baukran ausnutzt, z.B. mit Händlergilde, Stapelhäusern, Rathaus(dann Gemeindehaus 3. Handkarte zu Beginn), Bischofssitz, Parlament. Prinzipiell könnte ich mir auch vorstellen, die Spelunke mit Anhang anstelle von Schutzkarten wie Feuerwachen reinzunehmen.
Hauptpunkt ist für mich die Konsequenz: wenn ich ein Ereignis reinnehme soll der Mitspieler davon nicht stärker profitieren als ich; und Stärken wie Verbilligungen sollten konsequent ausgereizt werden. |
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RedPiranha Moderator


Anmeldedatum: 09.10.2001 Beiträge: 9174 Wohnort: Marktheidenfeld, Unterfranken, Bayern, Deutschland, Europa
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Verfasst am: Sa 01 Okt, 2011 Titel: |
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Die Beispieldecks sind ja absichtlich so zusammengestellt, dass noch Spielraum für Optimierungen vorhanden ist. Ich wollte keine Decks anbieten, die zum Überdeck werden. Vielmehr sollten einige Grundrichtungen angeboten werden, die dann jeder nach seinem Geschmack verändern kann. Bedenken sollte man, dass durch die unterschiedlichen Kartenrückseiten auch Anhaltspunkte über die Strategie gewonnen werden können. Aber auch dem Mitspieler werden Informationen geliefert bzw. kann dies auch genutzt werden um zu bluffen. Den Wallfahrtsort habe ich drin, da ich es in vielen Testspielen als sehr ärgerlich empfunden habe, wenn ich durch den Glaubensstreit alle meine Handkarten verloren habe. Andererseits gehöre ich nicht zu den Spielern, die gerne Rohstoffe für die Kartensuche ausgeben, wenn diese anschließend verloren werden. Daher ist der Wallfahrtsort in vielen meiner Decks drin und ich baue ihn so früh wie möglich, mindestens dann wenn ich eine Stadt baue und vom Glaubensstreit gefährdet bin und auf andere Schutzkarten dagegen verzichte. Dass andere Kloster/Lagerstätten-Decks von den Ereignissen profitieren, hab ich auch schon erlebt, aber in der Regel reichten mir die Rohstoffe, die ich für Kloster und Lagerstätte bekam. Zudem profitiere ich ja auch von deren Ereignissen. Das Expansionsdeck startet ja auch nur mit Koster und Lagerstätte, die beiden weiteren Lagerstätten sind da eigentlich primär als Schutz gegen den Räuberüberfall drin, denn der kann bei Spielen mit Ertragsverstärker schon viel von dem auffressen was diese einbringen.
Das Parlament hab ich in dem Deck auch nur für den Fall drin, dass es einmal eng werden sollte, gebaut hab ich es noch nie, da es immer anders zum Sieg gereicht hat. _________________
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Brian Boru Kundschafter

Anmeldedatum: 12.06.2009 Beiträge: 77
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Verfasst am: So 02 Okt, 2011 Titel: |
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| Zitat: | | Die Beispieldecks sind ja absichtlich so zusammengestellt, dass noch Spielraum für Optimierungen vorhanden ist. Ich wollte keine Decks anbieten, die zum Überdeck werden. Vielmehr sollten einige Grundrichtungen angeboten werden, die dann jeder nach seinem Geschmack verändern kann. |
Gut, dann seien die oben genannten meine Optimierungsvorschläge. ;-)
Die Kartenrückseiten können in der Tat manchmal Hinweise geben - allerdings nur sehr undeutliche, da ja die Spelunkenkarten nur vier sind, von den 19 Wirren-Karten, die drin sein könnten. Der Rest sind auch harmlose Karten wie Kapellen und Feuerwachen, die fast überall drin sein könnten, und nicht abwehrbare Karten wie Beutefahrt und Raubzug. Da kann man so gut "bluffen", dass die Anhaltspunkte sich erst in Kombination mit dem schon Gebauten kommen - etwa "Kapellen hat er schon für seine Schiffe gebaut, Helden immer noch keine, also könnten die drei Wirren-Karten auf seiner Hand was mit der Spelunke zu tun haben" (und dann könnten es trotzdem Feuerwachen und Sebastian oder Große Festhalle sein).
Beim Wallfahrtsort bleibe ich noch etwas skeptisch, weil der Schaden ja wirklich nicht so groß ist, wenn man erstmal einen leeren Nachziehstapel hat, den man neu gründen kann - und diesen Stand kann man relativ früh im Spiel erreichen: drei Karten zieht man nach und kann jede Runde austauschen, sodass schon nach 5 eigenen Zügen ein Stapel leer sein kann. Je mehr früh brauchbare Karten man in diesem Stapel findet, und je öfter man andere Stapel durchsucht, desto länger dauert es natürlich. Aber wenn man ohnehin zuerst die dritte Siedlung und Ortschaftsausbauten baut, und eventuell schon ein paar Aktionen nutzt, auch zum Bau der Stadt, sollte es möglich sein, zeitnah einen leeren Stapel zu haben, wenn man durch Glaubensstreit verwundbar wird. Dann kommen durch dieses Ereignis auch keine neuen Kosten durch Karten suchen zustande, sondern nur ein kleiner Zeitverlust. Ärgerlich ist natürlich, wenn man gerade mit Brigitta zwei eigene Verdoppler angekurbelt hat und einen Zug lang hoffen muss, dass Räuber und Mitspieler die Rohstoffe nicht rauben - aber Verdoppler sind im Uni-Deck ja keine vorhanden, und Brigitta auch nur einmal. Und mit Lagerstätten und Badhäusern ist dieses Deck ja ohnehin fürs Rohstoffe Sammeln und Horten gewappnet.
| Zitat: | | Zudem profitiere ich ja auch von deren Ereignissen. | Wenn auch nur halb so stark wie umgekehrt...
Zum Expansionsdeck:
| Zitat: | | die beiden weiteren Lagerstätten sind da eigentlich primär als Schutz gegen den Räuberüberfall drin, denn der kann bei Spielen mit Ertragsverstärker schon viel von dem auffressen was diese einbringen. | Also wenn man die Webstube nicht drin hat, gibt es eigentlich keinen Ertragsverstärker, dessen Früchte vom Räuber gefressen werden können. Der Schutz vom Zollbrückengold (und normal erwürfeltem Gold und Wolle) ist zwar auch nett, aber ich hätte die Lagerstätten schon auch als (kleinere) Rohstofflieferanten betrachtet (jeweils 1/3 * 2/13 * 2 = 4/39 RS pro Zug), und entsprechend früh (also vor den Städten) gebaut, damit sie sich auf lange Sicht lohnen. Zumal ja im Expansionsdeck mit Apotheken, Badhaus, Bruderschaft und Spelunke alle SP-Gebäude außer der Bibliothek Wolle zum Bau benötigen, die man über die Lagerstätten nicht nur schützen, sondern auch produzieren kann. |
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RedPiranha Moderator


Anmeldedatum: 09.10.2001 Beiträge: 9174 Wohnort: Marktheidenfeld, Unterfranken, Bayern, Deutschland, Europa
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Verfasst am: So 02 Okt, 2011 Titel: |
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Gerade mit einem leeren Stapel ist der Wallfahrtsort bei einem Glaubenstreit besonders wertvoll: Dann kann ich sofort alle abgelegten Karten wieder nachziehen, wogegen mir die Vogtei ja nur 1 Karte bringt. Mit Wallfahrtsort bietet es sich natürlich an 2 Ereigniskarten durch die Guten Nachbarschaften auszutauschen. _________________
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