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Slomo Diplomat


Anmeldedatum: 18.08.2006 Beiträge: 1061 Wohnort: urbs libzi
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Verfasst am: Mo 03 Jan, 2011 Titel: |
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Dann halte doch ruhig Gemeindehaus, Kloster und Markt das halbe Spiel auf der Hand damit dein Gegenüber sie nicht bauen kann. Und verrate uns hinterher, wieviel es dir gebracht hat.
Die Goldregel, was soll's, kommt mir von Sternenschiff Catan her eh schon bekannt vor. (Zwei Handeswaren, ein Wissen und sonst nichts.) Außerdem, Sonderregel? Nicht unbedingt, alle Landschaften werden zu Beginn mit dem Textfeld nach unten ausgelegt. Das gilt auch für die Landschaften, die erst im Laufe des Spiels gebaut werden.
Würfel? Hier wurde die Tischpraxis zur Regel. Wurde das Erfolgreiche Jahr gewürfelt, hat sich kaum einer zuerst den Zusatzrohstoff genommen, sondern erst den Ertragswürfel abgearbeitet um dann zu schauen, was man noch gebrauchen könnte. Gleiches galt beim Turnier und den Handelsvorteil. (Keine Ahnung, wie penibel Topspieler am Tisch darauf geachtet haben.)
Nachteil sehe ich jetzt bei Ereignissen, wie der Seuche oder wenn ein Spieler sich den einzigen gerade erhaltenen Rohstoff von anderen nehmen darf. _________________ Bis neulich
Slomo der Diplomat
PS: Braucht noch jemand Nahrung? |
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ulli Händler

Anmeldedatum: 14.03.2004 Beiträge: 178
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Verfasst am: Mo 03 Jan, 2011 Titel: |
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| RedPiranha hat Folgendes geschrieben: | ......................
Zudem ist es keine für das Kloster allein geltende Sonderregel, sondern es gibt mehrere Gebäude, die mit "(1x)" gekennzeichnet sind damit sie jeder Spieler nur 1x bauen kann. |
ja, erstaunte mich, da ja das ziel angeblich "intuitiv" und "vereinfachte regeln" war - egal
jetz wart ich in der hauptsache noch darauf, ob beim turnierspiel mein vorschlag aufgegriffen und die einmaligkeit der helden abgeschafft wird
bin dann erst mal wieder raus hier - VS den anderen |
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RedPiranha Moderator


Anmeldedatum: 09.10.2001 Beiträge: 9246 Wohnort: Marktheidenfeld, Unterfranken, Bayern, Deutschland, Europa
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Verfasst am: Mo 03 Jan, 2011 Titel: |
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Die Einmaligkeit der Helden ist ein entscheidendes Feature des Spiels. Da wird sicherlich nichts dran geändert. _________________
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Peter Gustav Bartschat Encyclopaedia Catanica


Anmeldedatum: 06.05.2001 Beiträge: 2891 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: Mo 03 Jan, 2011 Titel: |
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| ulli hat Folgendes geschrieben: | | 1 und 2: eine sonderregel um eine sonderregel zu vermeiden |
Wenn man einmal in das Alter gekommen ist, in dem es einem attraktiver erscheint, etwas aufzubauen statt etwas kaputtzuschlagen, dann hat man meist schon gelernt, dass man mit Pragmatismus weiter kommt als mit Fanatismus.
Fanatismus wäre gewesen: "Wir lassen keine Ausnahmen von Regeln zu, egal, wie sehr das dem Spiel schadet."
Pragmatismus ist: "Wir streichen alle Ausnahmen, die wir ohne Schaden für das Spiel streichen können, weil es so leichter erlernbar wird."
Die Reihenfolge der Würfel-Auswertung ist dafür tatsächlich ein gutes Beispiel.
Wir sollten immer daran denken, dass die meisten Kartenspieler ja nicht zu den wenigen Dutzend gehören, die in den Spieler-Foren über Strategien beim Turniespiel diskutieren, sondern ein Spiel zur Entspannung suchen, an dem sie langfristig Spaß haben - und die überwiegend niemals in ihrem ganzen Leben nach der Turnierregel spielen werden.
Die meisten Kartenspieler werten - wie Slomo oben so richtig ausführte - zuerst den Ertragswürfel und dann den Ereignsiwürfel aus. Jetzt mag es noch so gute Argumente geben, weshalb man zuerst den Ereigniswürfel auswerten sollte: Die werden das einfach nicht tun. Daher wäre es sinnlos, die Regel so zu formulieren.
Wir haben uns also bei der Entwicklung gefragt, wie wir am besten mit dieser Situation umgehen. Die jetzt in Nachhinein so naheliegend scheinende Entscheidung, die wir letztlich getroffen haben - nämlich den Ertragswürfel zuerst auszuwerten - haben wir mehrfach in unterschiedlichen Zusammenhängen getestet, bis wir schließlich durch Tetstpiele gerade mit weniger erfahrenen Spielern überzeugt waren, dass es so am flüssigsten geht.
Aber da ist das große Damoklesschwert des 'Räuberüberfalls'! Wenn's dumm läuft - und es läuft immer mal dumm - dann bekommt ein Spieler durch den Ertragswürfel 1 Rohstoff, und genau der bringt ihn über die 7-Rohstoff-Grenze, und dann muss er vielleicht 6 Rohstoffe abgeben. Solche Dinge frustrieren und können den Spaß am Spiel auf Dauer verleiden.
Darum haben wir uns beim Räuberüberfall gegen die 'fanatische' Lösung entschieden, ungeachtet aller Probleme den Ertragswürfel zuerst auszuwerden, und haben bei diesem Ereignis pragmatisch die Reihenfolge umgekehrt.
Das Spielmaterial erinnert den Spieler an diese Ausnahme, in dem das Ereignis 'Räuberüberfall' in einer anderen Farbe auf dem Würfel aufgedruckt ist.
| Slomo hat Folgendes geschrieben: | | Nachteil sehe ich jetzt bei Ereignissen, wie der Seuche oder wenn ein Spieler sich den einzigen gerade erhaltenen Rohstoff von anderen nehmen darf. |
Gerade das passt sehr gut in diesem Zusammenhang:
Durch die Umkehrung der Auswertungs-Reihenfolge können einige Ereignisse jetzt zu Verlusten führen, die es bei der frühren Reihenfolge nicht gab.
Wir haben diese Fälle einzeln auf ihr Risiko hin bewertet und in einigen Fällen - zum Beispiel bei der erwähnten 'Seuche' - durch andere Regeln gegengesteuert.
Zum einen ist das Verlustrisiko bei der 'Seuche' nicht so hoch wie beim 'Räuberüberfall', schon allein deswegen, weil sie im Spiel viel seltener vorkommt.
Zudem kann man das Verlustrisiko leicht minimieren, indem man seine Städte unmittelbar nebeneinander baut: Eine Landschaft, die an 2 Städte grenzt, verliert auch nur 1 Rohstoff, und 2 Badhäuser schützen 3 benachbarte Städte komplett.
Um dem erhöhten Verlustrisiko ein Gegengewicht beizugesellen, gibt es jetzt neu die 'Apotheke', mit der man eine Art 'Seuchenversicherung' abschließen kann, und außerdem die geänderte Funktion des 'Medicus', durch die sich Schutzbauten gegen die Seuche auch direkt selbst als Rohstoffproduzenten erweisen.
Beides in Kombination gleicht im Spiel die Nachteile durch die 'Seuche' bei geänderter Auswertungsreihenfolge wieder aus.
Mit einem lieben Gruß
Gustav _________________ ENCYCLOPÆDIA CATANICA: Die Regeln der Siedler von Catan |
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ulli Händler

Anmeldedatum: 14.03.2004 Beiträge: 178
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Verfasst am: Do 20 Jan, 2011 Titel: |
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| Peter Gustav Bartschat hat Folgendes geschrieben: | | ulli hat Folgendes geschrieben: | | 1 und 2: eine sonderregel um eine sonderregel zu vermeiden |
Wenn man einmal in das Alter gekommen ist, in dem es einem attraktiver erscheint, etwas aufzubauen statt etwas kaputtzuschlagen, dann hat man meist schon gelernt, dass man mit Pragmatismus weiter kommt als mit Fanatismus......... |
ich geh davon aus dass du dich damit meinst und freue mich das zu lesen
| Peter Gustav Bartschat hat Folgendes geschrieben: | ............................
Fanatismus wäre gewesen: "Wir lassen keine Ausnahmen von Regeln zu, egal, wie sehr das dem Spiel schadet."
Pragmatismus ist: "Wir streichen alle Ausnahmen, die wir ohne Schaden für das Spiel streichen können, weil es so leichter erlernbar wird."
Die Reihenfolge der Würfel-Auswertung ist dafür tatsächlich ein gutes Beispiel.
Wir sollten immer daran denken, dass die meisten Kartenspieler ja nicht zu den wenigen Dutzend gehören, die in den Spieler-Foren über Strategien beim Turniespiel diskutieren, sondern ein Spiel zur Entspannung suchen, an dem sie langfristig Spaß haben - und die überwiegend niemals in ihrem ganzen Leben nach der Turnierregel spielen werden.
Die meisten Kartenspieler werten - wie Slomo oben so richtig ausführte - zuerst den Ertragswürfel und dann den Ereignsiwürfel aus. Jetzt mag es noch so gute Argumente geben, weshalb man zuerst den Ereigniswürfel auswerten sollte: Die werden das einfach nicht tun. Daher wäre es sinnlos, die Regel so zu formulieren.
Wir haben uns also bei der Entwicklung gefragt, wie wir am besten mit dieser Situation umgehen. Die jetzt in Nachhinein so naheliegend scheinende Entscheidung, die wir letztlich getroffen haben - nämlich den Ertragswürfel zuerst auszuwerten - haben wir mehrfach in unterschiedlichen Zusammenhängen getestet, bis wir schließlich durch Tetstpiele gerade mit weniger erfahrenen Spielern überzeugt waren, dass es so am flüssigsten geht.
Aber da ist das große Damoklesschwert des 'Räuberüberfalls'! Wenn's dumm läuft - und es läuft immer mal dumm - dann bekommt ein Spieler durch den Ertragswürfel 1 Rohstoff, und genau der bringt ihn über die 7-Rohstoff-Grenze, und dann muss er vielleicht 6 Rohstoffe abgeben. Solche Dinge frustrieren und können den Spaß am Spiel auf Dauer verleiden.
Darum haben wir uns beim Räuberüberfall gegen die 'fanatische' Lösung entschieden, ungeachtet aller Probleme den Ertragswürfel zuerst auszuwerden, und haben bei diesem Ereignis pragmatisch die Reihenfolge umgekehrt.
Das Spielmaterial erinnert den Spieler an diese Ausnahme, in dem das Ereignis 'Räuberüberfall' in einer anderen Farbe auf dem Würfel aufgedruckt ist.
| Slomo hat Folgendes geschrieben: | | Nachteil sehe ich jetzt bei Ereignissen, wie der Seuche oder wenn ein Spieler sich den einzigen gerade erhaltenen Rohstoff von anderen nehmen darf. |
Gerade das passt sehr gut in diesem Zusammenhang:
Durch die Umkehrung der Auswertungs-Reihenfolge können einige Ereignisse jetzt zu Verlusten führen, die es bei der frühren Reihenfolge nicht gab.
Wir haben diese Fälle einzeln auf ihr Risiko hin bewertet und in einigen Fällen - zum Beispiel bei der erwähnten 'Seuche' - durch andere Regeln gegengesteuert.
Zum einen ist das Verlustrisiko bei der 'Seuche' nicht so hoch wie beim 'Räuberüberfall', schon allein deswegen, weil sie im Spiel viel seltener vorkommt.
Zudem kann man das Verlustrisiko leicht minimieren, indem man seine Städte unmittelbar nebeneinander baut: Eine Landschaft, die an 2 Städte grenzt, verliert auch nur 1 Rohstoff, und 2 Badhäuser schützen 3 benachbarte Städte komplett.
Um dem erhöhten Verlustrisiko ein Gegengewicht beizugesellen, gibt es jetzt neu die 'Apotheke', mit der man eine Art 'Seuchenversicherung' abschließen kann, und außerdem die geänderte Funktion des 'Medicus', durch die sich Schutzbauten gegen die Seuche auch direkt selbst als Rohstoffproduzenten erweisen.
Beides in Kombination gleicht im Spiel die Nachteile durch die 'Seuche' bei geänderter Auswertungsreihenfolge wieder aus.
Mit einem lieben Gruß
Gustav |
der rest: naja, sag ich mal, hat wohl keiner soviel anfänger eingelernt, sich mit anfänger unterhalten wie ich und kaum einer soviel erfahrung im kartenspiel wie ich - ich hätt euch gern unterstützt, aber da stand wohl der fanatismus der jüngeren im weg und so kams halt, wie es gekommen ist - ich seh da einige einfache/handwerkliche fehler
nun vielleicht bin ich auch nur enttäuscht, weil niemand mich anhören wollte - die verkaufszahlen werden es zeigen |
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ulli Händler

Anmeldedatum: 14.03.2004 Beiträge: 178
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Verfasst am: So 06 März, 2011 Titel: |
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| ulli hat Folgendes geschrieben: |
der rest: naja, sag ich mal, hat wohl keiner soviel anfänger eingelernt, sich mit anfänger unterhalten wie ich und kaum einer soviel erfahrung im kartenspiel wie ich - ich hätt euch gern unterstützt, aber da stand wohl der fanatismus der jüngeren im weg und so kams halt, wie es gekommen ist - ich seh da einige einfache/handwerkliche fehler
nun vielleicht bin ich auch nur enttäuscht, weil niemand mich anhören wollte - die verkaufszahlen werden es zeigen |
und - wie verkauft sichs? |
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