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RedPiranha Moderator


Anmeldedatum: 09.10.2001 Beiträge: 9173 Wohnort: Marktheidenfeld, Unterfranken, Bayern, Deutschland, Europa
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Verfasst am: Do 22 Nov, 2001 Titel: |
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Ich habe gerade gegen ein Uni-Deck gespielt und 13:5 gewonnen. Mein Mitspieler hatte zwar am Anfang durch Bau des Kloster 2x Glück mit dem "Fortschritt" aber danach konnte er die Uni nur für einen Buchdruck nutzen. Wenn man einen Uni-Spieler von Anfang an in der Entfaltung behindert (Raubritterburg, Raubzüge, Spione, Feuerteufel, Hexe, Bürgerkrieg, Aberglaube, Grenzkonflikt, Großer Basar, Bordell) und den Ereigniskartenstapel kontrolliert ist auch die Uni nicht so stark.
Ha
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Zanki Händler

Anmeldedatum: 31.10.2001 Beiträge: 183 Wohnort: Karlstadt am Main
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Verfasst am: Do 22 Nov, 2001 Titel: |
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@RedPiranha:
natürlich KANN man auch gegen ein Uni-Deck gewinnen, hab ich auch schon gemacht, daß ich gegen ein Unideck zu 3 Points niedergemetzelt habe, konnte ihm mit 2 Kirchenbännen belegen, die er bis ganz zum schluß nicht wegbekommen habe, und ihm damit 20 Karten seines Decks ausgemerzt habe, aber das ist absolut pures Glück gewesen.
Aber genau das ist ja das was ich meine, Ich als nicht Unispieler brauch Glück on Mass, und der Unispieler eigentlich nur bis zum Bau der Uni - danach nur noch, wenn der Gegner ein entsprechendes Deck mit Konflikt usw. besitzt. |
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Livermore Baumeister

Anmeldedatum: 14.07.2001 Beiträge: 479 Wohnort: Fürth
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Verfasst am: Fr 23 Nov, 2001 Titel: |
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Hallo,
RedPiranha: Klar kann (fast) jeder gegen ein Uni-Deck gewinnen. Dafür gibt es einfach zu viele gute Uni- und Nicht-Unispieler. Die Frage ist doch, ob tatsächlich die Uni ein derartiges Übergewicht besitzt in der Deckauswahl bei den Spielern, dass kaum noch die vielen anderen schönen Wege ausprobiert werden, die es zum Sieg noch gibt.
Freilich gibt es die und freilich werden diese auch genutzt. Aber nur - anteilsmäßig - SEHR WENIG!
Deshalb, so habe ich auch Zanki verstanden, wäre es auch mir Recht, wenn es wenigstens ein oder zwei Karten im Rahmen der T2003 Karten geben würde, die in Richtung Aberglauben gehen. Das hat nichts mir Regeländerungsforderungen zu tun, die den Spielspass hemmen würden. Ich sähe es als eine Art "Gang in die Vielfältigkeit" an der dann öfter gegangen werden würde.
Vielleicht etwas kompliziert geschrieben, aber hoffentlich nachvollziehbar.
HabedieEhre
Livingston, der kein Uni-Hasser ist. |
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Peter Gustav Bartschat Encyclopaedia Catanica


Anmeldedatum: 06.05.2001 Beiträge: 2873 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: Fr 23 Nov, 2001 Titel: |
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So gesehen, lieber Livingston, schließe ich mich deinem Wunsch gern an. Ein paar neuen Karten, die für die eine oder andere Überraschung gut sind, kann Catan sicherlich vertragen.
Was ich nur für weniger gut hielte, wäre eine gezielte Sabotage der Uni - und darauf schien mir der Thread am Anfang hinaus zu laufen. Ich freue mich, dass du das gar nicht beabsichtigst.
Karten, die einen Uni-Spieler bremsen, sollten also nur mit Bedacht und auf jeden Fall in geringer Menge aufgenommen werden.
Womit würde eine mittelalterliche Universität tatsächlich behindert werden? Vielleicht durch eine Kneipe gegenüber, in der sich Magister und Studenten die Krippe zusaufen und am nächsten Tag nicht mehr richtig forschen und studieren können?
Auerbachs Keller (Stadtausbau)
"Bauen sie dieses Gebäude in eine gegnerische Stadt mit einer Universität. Ihr Gegner darf durch seine Universität keine zusätzliche Karte mehr auf der Hand halten."
(Auerbachs Keller kann durch den Feuerteufel zerstört werden.)
Oder durch einen religiösen Gelehrten-Streit, der die Weitergabe von Wissen an die Bevölkerung einschränkt?
Martin der Refomator (Einheit)
"Bauen Sie Martin in einer gegnerischen Stadt mit einer Universität. Ihr Gegner erhält durch Erfinder und Dreifelderwirtschaft ab sofort nur noch je 2 Rohstoffe, durch Buchdruck nur noch 1 Rohstoff."
(Martin kann durch Imelda veführt werden.)
Nur mal zwei Ideen; für wichtig halte ich, dass ein Uni-Spieler auf keinen Fall an der Druchführung seiner Strategie gehindert, sondern höchstens etwas gebremst werden darf.
Auf Xuntheit!
Gustav der Bär |
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RedPiranha Moderator


Anmeldedatum: 09.10.2001 Beiträge: 9173 Wohnort: Marktheidenfeld, Unterfranken, Bayern, Deutschland, Europa
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Verfasst am: Fr 23 Nov, 2001 Titel: |
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Wie bremst man eine Uni?
Um Gegenkarten für eine Uni zu entwickeln braucht man sich doch nur daran zu orientieren, woran es den Unis z.Zt in Deutschland mangelt:
- gutes Personal (wird durch bessere Bezüge ins Ausland gelockt bzw. die Professorenschaft ist veraltet)
- neue Geräte (die meisten sind total veraltet)
- Studenten, insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften
- neuen Büchern
- effizienter Verwaltung.
Hieraus ließen sich dann "Gegenkarten" entwickeln, bzw. bestehende einsetzen:
1. "Bestechung": Spielen Sie diese Karte wenn Ihr Mitspieler einen Erfinder ausspielt, sie können statt ihres Gegners eine ihrer Erzlandschaften auf 3 Erz hoch drehen oder den Erfinder auf die Hand nehmen und später einsetzen.
2. "Schrott" (AK): Eine gegnerische Kanone oder Baukran verliert Ihre Wirkung bis Ihr Gegner 3 Gold für die Reparatur bezahlt.
3. "Studentenflaute" (AK): Ihr Gegner darf bis zum nächsten Jahreswechsel nur 3 Karten auf der Hand halten.
4. "Bücherverbrennung" (AK): Legen sie die Karte auf eine Uni ihres Gegners, er kann Uni-Aktionen erst wieder durchführen wenn er eine neue Bibliothek gebaut hat.
5. "Uni-Verwaltung" (Stadtausbau): Legen Sie die Karte in eine Stadt mit Uni ihres Gegners. Sie zählt ein neg. SP und ihr Gegner kann pro Runde nur eine Uni-Aktion (AK oder Bau mit Baukran) durchführen, es sei denn er stellt 2 Runden vorher einen Antrag in 5-facher Ausfertigung.
Im MA litten manche Unis sicherlich auch unter der Inqusition. Diese Karte sollte daher beim "Kampf" gegen die Uni auch nicht verachtet werden.
Ha
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RedPiranha
Legen Sie diese Karte auf einen Fluss (L&B) Ihres Gegners. Für alle Handelsaktionen mit Schafen über den Fluss muss er ein weiteres Schaf bezahlen. Versunkene Flotten (Bürgerkrieg) muss er ganz aus dem Spiel nehmen.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: RedPiranha am 2001-11-23 10:42 ] |
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Aragos Baumeister


Anmeldedatum: 04.05.2001 Beiträge: 428 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Fr 23 Nov, 2001 Titel: |
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Sehr Interessant finde ich auch immer wieder das Thema Zünfte, deshalb:
Stadtausbau "Zunft": 1SP, gegnerischer Buchdruck/Erfinder haben keine Wirkung mehr.
_________________ I have returned to you now, at the turn of the tide. - Gandalf the White
Meddle not in the affairs of dragons puny mortal
for thou art crunchy and taste good with ketchup. |
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Zanki Händler

Anmeldedatum: 31.10.2001 Beiträge: 183 Wohnort: Karlstadt am Main
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Verfasst am: Fr 23 Nov, 2001 Titel: |
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Hi all,
ich würd mit den Karten nicht mal so direkt gegen die Uni Karten vorgehen, ich persönlich meine, es würde reichen, wenn es 1 oder 2 Karten mehr in richtung Aberglaube gibt, und es einen Landschaftsausbau gibt Namens:
Katakombe: Eine gegnerische Inquisitation hat bei einer
3-6 keine Auswirkung auf Sie,
2 Sie dürfen ihre Handkarten behalten, der Nachziehstapel wird durchgemischt und in 4 neue aufgeteilt,
1 die Inquisitation hat erfolg
Bedingung: Kloster, Kirche oder Kathedrale
Zanki
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dewaling Kundschafter


Anmeldedatum: 02.11.2001 Beiträge: 43 Wohnort: Lingen/Ems
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Verfasst am: Sa 24 Nov, 2001 Titel: |
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Hallo an alle
Ich möchte auf das Ausgangsposting von Livingston nochmals eingehen. Zu einem anderen Thema hat Atan schon einmal deutlich gemacht, welche Kriterien für die Erstellung eines neuen Erweiterunssets notwendig sind. Ähnliches kann man durchaus auch für die Erstellung von neuen "Jahreskarten" unterstellen. Es ist sicherlich möglich, eine Uni-Killer-Karte mit einzufügen, aber letztlich führt das dazu, dass auch für die Münzgiesserei und für den Bischofssitz und für den Stein der Weisen und und und, eine Blockadekarte gefordert wird. Ich denke, dass zum Beispiel mit Kirchenbann oder dem guten alten Feuerteufel bereits gute Karten im Spiel sind, die einem Uni-Spieler ganz schöne Probleme bereiten.Klar, irgendwann steht die Uni, aber in der Zwischenzeit hat der Gegner eine gute Chance, sein Deck ins Spiel zu bringen und seine Stärken zu nutzen. Denkt doch auch mal an die Spielbarkeit des gesamten Spieles. Schon jetzt dauern Online-Spiele locker 1-2 Stunden. Bei noch weiteren Blockadekarten dauert es dann möglicherweise noch länger. Womit wir wieder bei der Diskussion um die Gründe der Abbrecher im Online-Spiel wären.
Kurzum: Die Uni-Strategie ist sicherlich eine starke Sache. Sie bietet auch Spielern mit noch nicht so großer Spielerfahrung die Chance auch gegen starke Gegener, halbwegs mitzuhalten. Die Herausforderung liegt doch eindeutig darin, so zu spielen, dass man auch gegen Uni gewinnt, vielleicht sogar ohne Uni.
Gruß Dewaling |
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ThorusBlood Kämmerer


Anmeldedatum: 20.10.2001 Beiträge: 750 Wohnort: Darmstadt (Arheilgen)
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Verfasst am: So 25 Nov, 2001 Titel: |
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geb ich dir voll und ganz Recht!
Ich möchte noch hinzufügen, dass ein UNI-Spieler ja auch kritische Punkte bei seiner Strategie hat. Ich habe z.B. eine Zeitlang (mit beiden!) Feuerteufel gegen das KLOSTER sehr früh gespielt...
Oder man baut einen Basar
oder
oder oder
Wurde ja schon manches angesprochen!
Ich bin eben auch der Meinung, dass KT sich seine Gedanken zu den Decks gemacht hat, hiermit heute ein "abgeschlossenes" Spiel (vorerst) besteht, dass eben in diesem Rahmen auch gespielt werden soll!
Ich gebe aber tatsächlich zu, dass trotz allem die UNI die stärkste KArte im Spiel ist!
Doch hat das ja acuh Vorteile, denn so:
a) werden die Spieler kreativer (wie kann man sie knacken! An dieser Stelle Lob an ZANKI, der es bislang tapfer versucht! IMMER OHNE UNI!! )
b) das Spiel doch spannend wird durch die Fragestellung: Spielt er mit oder nich? Wären alle Deckvarianten total "gleich" stark, hängt es ja NUR noch vom Glück und der Erfahrung ab! So eben bleibt es zusätzlich durch die Deckwahl sehr "prickelnd"
und last but not least
c) sie das Spiel realer macht! Denn es gibt doch wirklich Ausbauten/Gebäude die SEHR wichtig sind, welche die man halt nur braucht, andere die man evtl. entbehren kann usw.
Auf gutes SIEDELN!
_________________ Keep your eyes opened....
ThorusBlood, der mit den Würfeln spricht  |
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