A. DAS BRETTSPIEL » 02. Die Brettspielverfassung (Grundregeln des Brettspiels) » Straßen
Dürfen Straßen oder Schiffe nachdem Sie gesetzt wurden und mindestens eine Runde vergangen ist nochmals versetzt werden?
Wenn z.B. zwei Parteien auf einen Punkt hin Straßen bauen um dort zu siedeln, dann kann es ja nur einer schaffen dort zu siedeln. Kann der andere dann im Nachhinein noch den Verlauf seiner Straße ändern, da ja jetzt seine Straße zu einem toten Punkt (fremde Siedlung) führt an der es nicht weitergeht, d.h. seine letzte Straße in eine andere Richtung versetzen oder sind gesetzte Straßen und Schiffe unversetzbar?
Im Prinzip können Straßen nachdem sie einmal gebaut wurden nicht mehr versetzt werden. Lediglich in der Version mit Städte&Ritter ist es möglich mittels der Fortschrittskarte "Diplomat" eine endständige eigene Straße vom Brett zu nehmen und an anderer Stelle regelkonform wieder einzusetzen. Alternativ ist es noch möglich eine endständige Straße eines Mitspielers vom Brett zu nehmen und ihm für seinen Vorrat zurückzugeben. Dann darf aber keine eigene Straße eingesetzt werden. Ansonsten gilt "Gebaut ist gebaut" und in den meisten Fällen reicht der Straßenvorrat auch aus. Es sind lediglich die vergeudeten Rohstoffe die wehtun - und der Triumph des Mitspielers, der es vorher geschafft hat dort weiterzubauen.
Anders sieht es bei Schiffen aus: Hier darf pro Zug ein eigenes endständiges Schiff beliebig umgesetzt werden wenn dies nicht durch den Piraten verhindert wird. Das Schiff darf aber nicht im selben Zug gebaut worden sein, was insbesondere bei Szenarien in denen es Land zu Entdecken gilt reizvoll sein könnte.
Hier hat man aber mittels Diplomat, der ansonsten für diese Aktion verschwendet wäre die Möglichkeit den Piraten bzw. diese Regel auszutricksen.
Letzte Änderung des Artikels: 2005-11-10 20:21
Verfasser des Artikels: Dr. Reiner Düren
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