A. DAS BRETTSPIEL » 02. Die Brettspielverfassung (Grundregeln des Brettspiels) » Siegbedingungen
Welchen Sinn hat die Regel, dass man am Zug sein muss, um das Spiel gewinnen zu können?
Diese Regel macht Sinn, weil sie viele nicht eindeutige Situationen klärt und Regelfragen unterbindet.
Beispiele:
Alle Spiele: Spieler C hat einen Punkt weniger, als er zum Sieg braucht, und unterbricht die Handelsstraße von Spieler A, wodurch Spieler B die Handelsstraße und so viele Siegpunkte, wie er zum Sieg braucht erhält.
Ohne die Regel fraglich: Hat Spieler B gewonnen? Oder darf Spieler C seinen Zug beenden, noch eine Siedlung bauen und damit ebenfalls den letzten Siegpunkt machen?
Mit der Regel eindeutig: C darf versuchen, auch noch den letzten Siegpunkt zu machen.
Städte & Ritter: Zwei Spieler mit gleich vielen Rittern erhalten als Belohnung je eine Siegpunktkarte (Verfassung oder Buchdruck) und besitzen dadurch beide den 13. Siegpunkt.
Ohne die Regel fraglich: Wer hat nun gewonnen?
Mit der Regel eindeutig: Wer grade am Zug ist oder als erster zum Zug kommt.
Im Spiel zu fünft oder sechst kann es auch sehr leicht vorkommen, dass durch die außerordentliche Bauphase 2 oder mehr Spieler, die nicht an der Reihe sind, den 13. Siegpunkt (oder 10. im Basisspiel) erreichen.
Letzte Änderung des Artikels: 2005-11-07 20:45
Verfasser des Artikels: Klaus Teuber
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