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Wie weit "reist man in der Zeit zurück", wenn der Zeitsprung zum Zeitpunkt nach dem Vorlesen der Ereigniskarte eingesetzt wird?

Folgender Fall: Ich würfle ein "?", der Mitspieler hat eine Vogtei, die dann verschwindet, nebst seiner Erz- und Wollvorräte, nun wird das Ereignis vorgelesen, das mir aber ganz und gar nicht gefällt weil ich dadurch z.B. die RM verliere und der Mitspieler gewinnt.
Nun nutze ich gegen dieses Ereignis den Zeitsprung. Was ist jetzt mit der Vogtei und den verschwundenen Erz- und Wollvorräten des Mitspielers? Bekommt er die zurück?
Das Ereignis ist ja durch den Zeitsprung als ganzes für ungültig erklärt worden und es muss neu gewürfelt werden.


Kurze Antwort für Pragmatiker:

Die Vogtei und die Erz- und Wollvorräte gehen erst verloren wenn das Ereignis abgearbeitet ist.

Lange Anwort für Adepten:

Für das Spielgeschehen ist es am einfachsten, mit dem, durch den Wurf des Fragezeichens erforderlichen Abreissen der Gebäude zu warten, bis das Ereignis vorgelesen worden ist.
Es wird gewürfelt, es wird entschieden, ob der Zeitsprung gleich eingesetzt wird. Wird er nicht eingesetzt, werden alle vom Wurf des Fragezeichen betroffenen Gebäude „zur Zerstörung markiert“, bleiben aber solange liegen, bis das Ereignis vorgelesen wird. Das beeinflusst sich ja gegenseitig nicht. Wird das Ereignis akzeptiert, werden zunächst alle „zur Zerstörung markierten“ Gebäude, samt Rohstoffen etc. entfernt, dann wird das Ereignis ausgeführt.

Letzte Änderung des Artikels: 2005-11-02 19:30
Verfasser des Artikels: Dr. Reiner Düren/Sebastian Rapp

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